Sagen Sie uns Ihre Meinung!Leserbriefe

Tierquälerei durch Tourismus

Betreff: Titelfoto, HA 11 vom 20.6.19

Dieses Foto ist sehr hübsch, täuscht aber mit seiner friedlichen Stimmung darüber hinweg, dass die Kamele für Touristenausritte in der Regel geschunden und geradezu gefoltert werden.Siehe dazu auch zum Beispiel auf der Internetseite von PETA das Video über Kamele und Pferde in Ägypten. Vielleicht kann man die Leser bei Gelegenheit dahingehend informieren, dass man die Tierquälerei langfristig nur dadurch reduzieren kann, indem man auf solche Urlaubsaktionen verzichtet.

Wolfgang Schwarz, Facharzt f. Allgemeinmedizin, Schwanewede

Bürokratieabbau?

Betreff: „TSVG-Honorare:Zuckerbrot und Peitsche für Hausärzte“, HA 14, 5.9.19, S. 16

Das neue TSVG beinhaltet eine Fülle von kleinteiligen Regelungen und erfordert einen extrem hohen Verwaltungsaufwand (zum Beispiel Kennzeichnung Neupatienten, die neun Quartale (!) nicht in der Praxis waren, Kennzeichnung bei dringlicher Überweisung zum Facharzt mit Angabe der BSNR des Facharztes, Kennzeichnung von Patienten, die von der TSS vermittelt werden…). Dies wird zahlreiche Folgen haben:

  • Unnötiger Zeitaufwand; diese Zeit fehlt bei knapper Personaldecke an anderer Stelle.
  • Produzieren von statistischen Zahlen, die der Politik dann dazu dienen, zu beweisen, wie gut das Ganze funktioniert.
  • Abschöpfen von Geld durch Kollegen, die glauben, dass das ein Geschäftsmodell ist und die Bereinigung nicht berücksichtigen.
  • Keine Verbesserung der Patientenversorgung in der Stadt, da es immer einen kurzen Draht zum Fachkollegen gibt, der den Patienten bei echter Dringlichkeit schon jetzt zeitnah behandelt.
  • Keine Verbesserung der Patientenversorgung auf dem Land, da dort der Facharzt einfach nicht vorhanden ist und auch ein „Leckerchen“ in Form von zehn Euro deshalb ins Leere läuft.
  • Unnötige Verschwendung von Geld, was an anderer Stelle dringend gebraucht würde.

Ich werde mein Verhalten nicht ändern. Ein Patient, der wirklich ein akutes Problem hat, kann bei uns immer zeitnah kommen, in der Regel am gleichen Tag. Wer einen dringenden Termin beim Facharzt braucht, bekommt diesen wie bereits in der Vergangenheit von uns vermittelt.

Die neuen Regelungen empfinde ich als Versuch, mich zu korrumpieren. Das kommt bei mir nicht gut an und vergrößert weder mein Vertrauen in die Politik noch in meine Standesvertretung, die die Einführung dieser Regelungen nicht verhindern konnte.

Dr. med. Karen von Mücke, Internistin, München

Hinweis

Betreff: „Pädiatrie: Hausärzte wollen mitgestalten“, HA 14 vom 5.9.19, S. 24

Bereits ab 13 Jahren suchen laut Daten der Barmer GEK Jugendliche öfter den Hausarzt als den Kinderarzt auf. Im Artikel hieß es fälschlicherweise „16 Jahre“.

Hausarzt-Redaktion

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