Neuer GesundheitsministerLauterbach folgt auf Spahn

Der langjährige SPD-Gesundheitsexperte Prof. Karl Lauterbach soll Bundesgesundheitsminister werden. Zwei Ziele für seine Amtszeit hat er bereits verraten.

Prof. Karl Lauterbach beim Internationalen Hausärztetag in Bonn 2018.

Berlin. Prof. Karl Lauterbach wird der neue Bundesgesundheitsminister heißen. So hat es Olaf Scholz (SPD) am Montagmorgen (6.12.) in Berlin bekannt gegeben. Das neue Bundeskabinett soll nach der für Mittwoch geplanten Wahl des neuen Bundeskanzlers vereidigt werden. Lauterbach selbst bedankte sich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter für die zahlreiche Unterstützung. “Lob und auch Kritik, wenn sachlich und begründet, bedeuten mir viel”, so Lauterbach.

Als Ziel gab der designierte neue Bundeskanzler Olaf Scholz aus, das Gesundheitswesen solle noch besser werden. Man sei es auch den vielen Mitarbeitenden wie Ärztinnen und Ärzten sowie den Pflegekräften schuldig, dass die Gesundheitspolitik eine Priorität der neuen Bundesregierung wird, sagte Scholz. Es sollen einerseits gute Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen geschaffen werden, andererseits gute und verlässliche Angebote für die Bevölkerung. “Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Und deswegen haben sich viele Bürger gewünscht, dass der nächste Gesundheitsminister vom Fach ist”, begründete er die Nominierung Lauterbachs.

SPD verspricht “keine Leistungskürzungen”

“Die Pandemie wird länger dauern als viele denken. Aber wir werden es schaffen. Impfen wird dabei die zentrale Rolle spielen, aber nicht nur”, kündigte Lauterbach an. Zudem solle die SPD das Gesundheitswesen stärken: “Mit uns wird es keine Leistungskürzungen geben.” Lauterbach hat Medizin und Public Health studiert und leitet seit 1998 das Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) der medizinischen Fakultät der Universität zu Köln.

Die meisten ersten Reaktionen , etwa seitens der CDU in Nordrhein-Westfalen, vom Grünen Koalitionspartner oder auch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), loben Lauterbachs Expertise in Gesundheitsfragen. Schließlich war er jahrelang bereits gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Er gilt als Befürworter einer strukturierten Gesundheitsversorgung und hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder für die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) ausgesprochen.

Spahn wünscht eine glückliche Hand

Der noch geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gratulierte Lauterbach zum künftigen Posten. “Lieber Karl Lauterbach, herzlichen Glückwunsch zu dieser wichtigen und schwierigen, doch auch sehr schönen Aufgabe”, schrieb der CDU-Politiker am Montag bei Twitter. “Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und eine glückliche Hand. Denn es geht um unser Land. Die Bewältigung dieser Pandemie bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe.” red

Quelle: dpa

E-Mail-Adresse vergessen? Schreiben Sie uns.
Passwort vergessen? Sie können es zurücksetzen.
Nur wenn Sie sich sicher sind.

Sie haben noch kein Passwort?

Gleich registrieren ...

Für Hausärzte, VERAH® und ÄiW (Allgemeinmedizin und Innere Medizin mit hausärztlichem Schwerpunkt) ist der Zugang immer kostenfrei.

Mitglieder der Landesverbände im Deutschen Hausärzteverband profitieren außerdem von zahlreichen Extras.


Persönliche Daten

Ihr Beruf

Legitimation

Die Registrierung steht exklusiv ausgewählten Fachkreisen zur Verfügung. Damit Ihr Zugang freigeschaltet werden kann, bitten wir Sie, sich entweder mittels Ihrer EFN zu legitimieren oder einen geeigneten Berufsnachweis hochzuladen.

Einen Berufsnachweis benötigen wir zur Prüfung, wenn Sie sich nicht mittels EFN autorisieren können oder wollen.
Mitglied im Hausärzteverband
Mitglieder erhalten Zugriff auf weitere Inhalte und Tools.
Mit der Registrierung als Mitglied im Hausärzteverband stimmen Sie zu, dass wir Ihre Mitgliedschaft überprüfen.

Newsletter
Sie stimmen zu, dass wir Ihre E-Mail-Adresse für diesen Zweck an unseren Dienstleister Mailjet übermitteln dürfen. Den Newsletter können Sie jederzeit wieder abbestellen.

Das Kleingedruckte
Die Zustimmung ist notwendig. Sie können Sie jederzeit widerrufen, außerdem steht Ihnen das Recht zu, dass wir alle Ihre Daten löschen. Jedoch erlischt dann Ihr Zugang.

Auswahl
Alle der unten angegebenen Newsletter
Spicker, Checklisten und Medizin für die hausärztliche Praxis, berufspolitische News, Inhalt und E-Paper neuer HAUSARZT-Ausgaben, sowie Neues aus Wissenschaft und Organisation
Nachrichten aus der Industrie

Das Kleingedruckte
Die Zustimmung ist notwendig. Sie können Sie jederzeit widerrufen, außerdem steht Ihnen das Recht zu, dass wir alle Ihre Daten löschen. Jedoch erlischt dann Ihr Zugang.

Auswahl ändern/abbestellen

Wenn Sie für Ihr bestehendes Newsletter-Abo andere Themen auswählen oder den Newsletter abbestellen wollen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an und wählen Sie die gewünschte Funktion. Wir senden Ihnen dann eine E-Mail zur Bestätigung.