Corona-KriseNiedergelassene sind erste Ansprechpartner

Haus- und Fachärzte sind in den meisten Fällen die erste Anlaufstelle in der Pandemie. Das ergeben die ersten Zahlen der KBV-Versichertenbefragung 2021. Das sind die Ergebnisse der Befragung im Detail.

Ärztin beim Gespräch mit einer Patientin.

Berlin. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte nehmen eine Schlüsselrolle in der Pandemie ein. Das zeigen jetzt auch die Zahlen der Versichertenbefragung 2021 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). „Wir sehen, dass das Vertrauen der Patienten in ihre Ärztin oder Arzt groß ist“, sagte Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV, mit der Vorlage der Ergebnisse am Donnerstag (29. April).

Insbesondere bei Corona-Verdachtsfällen waren Vertragsärzte meist die ersten Ansprechpartner: 68 Prozent der Befragten mit Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 wandten sich zuerst an ihren Haus- oder Facharzt und gut die Hälfte der daraufhin veranlassten Tests erfolgte in den Praxen. 2.000 Personen hatte die „Forschungsgruppe Wahlen“ im Auftrag der KBV befragt.

Wichtige Arzttermine abgesagt

18 Prozent der Befragten gaben an, in den letzten zwölf Monaten auf einen notwendigen Arztbesuch verzichtet zu haben, 41 Prozent davon aus Sorge, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. KBV-Chef Dr. Andreas Gassen bezeichnete diesen Zustand als besorgniserregend, besonders vor dem Hintergrund, dass vor allem ältere Menschen auf eine Behandlung verzichten.

„Praxen sind auch in der Pandemie sicher. Wir appellieren daher eindringlich an Patientinnen und Patienten: Sagen Sie Termine nur im Einvernehmen mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt ab“, bekräftigte Gassen.

Großteil wünscht sich Corona-Impfung in der Praxis

„Drei von vier Befragten hätten sich einen früheren Start der Corona-Impfungen in den Praxen gewünscht. Das zeigt, dass sie in den Arztpraxen geimpft werden wollen“, so Gassen weiter. Auch das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen hatte am Montag (26. April) mitgeteilt, dass sich immer mehr Menschen offenbar lieber vom Hausarzt als in einem Impfzentrum impfen lassen wollen.

Jetzt gehe es laut Gassen darum, die Kapazitäten in den Praxen hochzufahren, um möglichst viele Menschen zu immunisieren – durchaus gemeinsam mit Impfzentren und Betriebsärzten. Nur so könne man das Ziel der Herdenimmunität erreichen.

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