IHF-KongressVon jungen Ärzten und Wildpferden

In Mannheim bilden sich aktuell rund 300 Ärzte und ihre Praxisteams während des Kongresses des Instituts für hausärztliche Fortbildung (IhF) fort. Der Kongressabend sorgte am Freitag (15. Februar) für „wieherndes“ Gelächter.

Eine Herde Wildpferde: Auch die Weiterbildung ist in einer Gruppe Gleichgesinnter einfacher.

Mannheim. „Was haben Ärzte in Weiterbildung und Pferde gemeinsam?“ Mit dieser Frage hat Dr. Bettina Engel beim Kongressabend des Instituts für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband (IhF) nicht nur für überraschte Gesichter unter den Anwesenden gesorgt, sondern auch zu einer Traumreise in die Prärie eingeladen: Denn wie eine Herde Wildpferde galoppiert es sich für Ärzte in Weiterbildung (ÄiW) gemeinsam in der Gruppe einfacher als allein auf weiter Flur, führte die Fachärztin für Allgemeinmedizin und Leiterin des Kompetenzzentrums zur Förderung der Weiterbildung Allgemeinmedizin in Niedersachsen (KANN) dort unterhaltsam aus. Weil aber – gerade in Niedersachsen – die Pferde oftmals nur in spärlicher Zahl anzutreffen seien, sei Unterstützung umso wichtiger.

Genau hier setze die Arbeit des KANN an, erklärte Engel bei ihrem Vortrag. Wie Cowboys in der Prärie hielten sie und ihre Kollegen Ausschau nach den angehenden Ärzten und Weiterbildern und unterstützen auf dem Weg – auch über passive Widerstände wie die Geburt eines „Fohlens“ oder Chefärzte, die eine Rotation in der Weiterbildung erschweren, – im Vortrag vertreten durch bewaffnete Ganoven am Eingang des Saloons – hinweg.

Erst kürzlich hatte das KANN rund ein Jahr nach seinem Entstehen wie berichtet eine positive Zwischenbilanz gezogen.

Dass neben dieser Unterstützung auch die evidenzbasierte, auf Leitlinien gestützte medizinische Ausbildung von Bedeutung sei, daran erinnerte für die Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) Dr. Thomas Kötter. „Unser Ziel ist es, die Leitlinien breit zu implementieren“, betonte er stellvertretend für die Kommission, die IHF-Vorstandsmitglied Ruben Bernau herzlich begrüßt hatte. Dazu gehörten einerseits die während des Kongresses angebotenen Workshops, aber auch die Verankerung der Leitlinien an Schulungstagen der bundesweit etablierten Kompetenzzentren für ÄiW. Bei den jungen Ärzten stoße das auf positive Reaktionen, so Kötter.

Bernau dankte während des IHF-Kongressabends darüber hinaus dem Organisationsteam des Kongresses. In Mannheim treffen sich in diesen Tagen rund 300 Ärzte und Medizinische Fachangestellte (MFA) zur Fortbildung.

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