Berufspolitisches FrühstückWestfalen-Lippe: Gemeinsames Engagement gegen Hausarztmangel zahlt sich aus

Vertreter aus Gesundheitswesen, Politik, Kommunen, Kreisen und Universitäten der Region Westfalen-Lippe diskutierten die Zukunft der hausärztlichen Versorgung.

Nie ist die zentrale Rolle, die Hausarztpraxen innerhalb des Gesundheitssystems einnehmen, deutlicher spürbar gewesen, als in Zeiten der Corona-Pandemie. Aber wie ist die Hausarztmedizin für die Zukunft aufgestellt?

Diese und viele weitere Fragen standen im Zentrum eines berufspolitischen Frühstücks, zu dem der Hausärzteverband Westfalen-Lippe Vertreter aus Gesundheitswesen, Politik, Kommunen, Kreisen und Universitäten der Region Westfalen-Lippe nach Dortmund eingeladen hatte.

“Um weiter eine optimale Patientenversorgung leisten zu können, ist die Stärkung der Hausarztmedizin ein entscheidender Faktor. Und auch die Sicherung des hausärztlichen Nachwuchses spielt eine Schlüsselrolle”, betonte Michael Niesen, 2. Vorsitzender des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe und selbst Hausarzt aus Ochtrup.

Die Weichen werden durch Politik, Selbstverwaltung, Kommunen und die Ärzteschaft gestellt, so Niesen.

Einigkeit bestand darüber, dass man junge Mediziner schon früh erreichen und für den Hausarztberuf interessieren müsse. Neben eigenen Angeboten des Verbandes sei vor allem die Zusammenarbeit mit KV und Universitäten wichtig.

Eine Reform der Approbationsordnung könne allerdings noch mehr Schwung bringen, da sie einen stärkeren Schwerpunkt auf das Fach Allgemeinmedizin legen würde, betonten Prof. Dr. Peter Maisel, stellvertretender Leiter des Centrums für Allgemeinmedizin an der Universität Münster und sein Kollege von der Universität Witten/Herdecke, Prof. Dr. Achim Mortsiefer.

“Das würde die Allgemeinmedizin noch aktiver nach vorne bringen.” Derartige Maßnahmen, das Engagement der Hausärztinnen und Hausärzte vor Ort in den Lehrpraxen sowie kommunales Engagement zahlen sich aus, darüber waren sich alle Anwesenden einig und nur so könne man ausreichend hausärztliche Versorgung in der Fläche sichern.

Zwar seien telemedizinische Angebote insbesondere im ländlichen Raum nicht mehr wegzudenken, ohne einen persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt werde gute medizinische Versorgung aber auch in Zukunft nicht gelingen. D.Thamm

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