Herpes zoster ImpfungTausende Hausärzte mit Regress konfrontiert

In Nordrhein ist vielen Hausarztpraxen offenbar ein Formfehler bei der Bestellung des Impfstoffs zu Herpes zoster unterlaufen. Die Kassen drohen nun daher mit Regress. Der Hausärzteverband rät zum Widerspruch.

Essen. Tausende Hausarztpraxen in Nordrhein-Westfalen sind mit Regressforderungen von Krankenkassen konfrontiert, weil ihnen wohl Formfehler bei der Impfstoffbestellung unterlaufen sind. Das bestätigte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung am Samstag (13.11.). Dabei gehe es unter anderem um Impfungen gegen die Gürtelrose (Herpes zoster).

In 4.500 Fällen allein im Bereich Nordrhein bemängelten Krankenkassen, dass Ärzte den Impfstoff in Einzeldosen für ihre Patienten bestellt hätten – anstatt in größeren Gebinden für den Sprechstundenbedarf. “Während die Republik “Impfen, Impfen, Impfen” fordert, haben die Krankenkassen nichts Besseres zu tun, als 4.500 von 5.000 Hausärzten mit Regressen wegen Formfehlern zu überdecken”, kritisierte Dr. Oliver Funken, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Nordrhein. Das Ganze sei vorhersehbar gewesen, da man die Dokumentationsmodalitäten wiederholt verändert hatte.

Die Praxen müssten nun anhand der Rezeptkopien in jedem Einzelfall prüfen, weshalb sie die etwas teureren Einzeldosen bestellt hätten. Könnten sie das nicht begründen, fordern die Krankenkassen von den Ärzten, die Mehrkosten zu übernehmen. Der Hausärzteverband rät den Ärzten, Widerspruch einzulegen.

Quelle: dpa/lnw

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