PodiumsdiskussionNachwuchsförderung: Auch Hausärzte sind gefragt

Die Suche nach Praxisnachfolgern wird schwieriger, die Sorge der Menschen vor dem Wegfall des Hausarztes vor Ort nimmt zu. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat deswegen diskutiert, wie die Nachwuchsgewinnung gelingen kann. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW stellten sich Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst, Prof. Diethelm Tschöpe (Lenkungsausschuss Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und KVWL), Landeshausärzteverbands-Vorsitzende Anke […]
Dr. Theodor Windhorst, Anke Richter-Scheer, Michael Rausch, Dr. Marie-Luise Kluger und Prof. Dr. Dr. Diethelm Tschöpe (v.l) stellten sich den Fragen von Moderatorin Daniela Thamm© ÄKWL

Die Suche nach Praxisnachfolgern wird schwieriger, die Sorge der Menschen vor dem Wegfall des Hausarztes vor Ort nimmt zu. Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat deswegen diskutiert, wie die Nachwuchsgewinnung gelingen kann.

Im Herz- und Diabeteszentrum NRW stellten sich Kammerpräsident Dr. Theodor Windhorst, Prof. Diethelm Tschöpe (Lenkungsausschuss Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und KVWL), Landeshausärzteverbands-Vorsitzende Anke Richter-Scheer, Dr. Marie-Luise Kluger (Leiterin Gesundheitsamt Kreis Herford) und Hausarzt Michael Rausch den Fragen von Moderatorin Daniela Thamm.

Dabei zeigte sich: Es tut sich etwas im Bemühen um mehr Nachwuchs. Der Masterplan Medizinstudium 2020 und die Gründung einer medizinischen Fakultät an der Uni Bielefeld sind dafür nur zwei Beispiele. „Dadurch bekommen junge Ärzte die Chance, Allgemeinmedizin selbst zu erleben“, betonte Richter-Scheer. Das sei unerlässlich, um die persönliche Neigung und Eignung zu überprüfen.

In der Lehrpraxis von Rausch bekommen angehende Ärzte diese Gelegenheit. „Ich mache die Erfahrung, dass Nachwuchskräfte sich einbringen und hart arbeiten wollen. Aber sie wollen auch die Vereinbarkeit mit dem Privatleben.“ Der Hausarztjob könne das bieten.

„Es ist wichtig, dass wir aufhören zu jammern und mit der hohen Zufriedenheit werben, die unser Job uns bringt!“ Gesundheitsamts-Chefin Kluger knüpfte daran einen Appell: „Hausärzte müssen sich auch selbst für den Nachwuchs engagieren.“

Neben der persönlichen Begeisterung müssen die Rahmenbedingungen stimmen: „Es kann nicht sein, dass alle anderen Fachärzte alimentiert werden, nur der hausärztliche Versorger hat das Nachsehen“, so Windhorst. Und auch Tschöpe betonte: „Für die Breitenversorgung brauchen wir den Hausarzt. Wir brauchen Qualität, der Hausarzt muss gut ausgebildet sein.“

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