ÄrztekammerHamburger Ärzte wählen neue Spitze

Die Ärztekammer Hamburg führen künftig Dr. med. Pedram Emami und PD Dr. med. Birgit Wulff. Das langjährige Führungsduo Prof. Frank-Ulrich Montgomery und Hausarzt Klaus Schäfer ist nicht mehr angetreten.

Die Ärztekammer Hamburg führen künftig Dr. med. Pedram Emami und PD Dr. med. Birgit Wulff. Das langjährige Führungsduo Prof. Frank-Ulrich Montgomery und Hausarzt Klaus Schäfer ist nicht mehr angetreten.
Der neue Vorstand der Ärztekammer Hamburg: Dr. Pedram Emami und PD Dr. Birgit Wulff.© Ärztekammer Hamburg

Hamburg. Es ist ein Ergebnis ohne Überraschung und dennoch ein geschichtsträchtiges: Die Delegierten der Ärztekammer Hamburg haben am Montag (10.12.) einen neuen Vorstand gewählt. Die Spitze bilden jetzt der Neurochirurg Dr. med. Pedram Emami und seine Stellvertreterin  Allgemein- und Arbeitsmedizinerin PD Dr. med. Birgit Wulff, beide sind am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) tätig.

Damit ist Prof. Frank-Ulrich Montgomery nach 20 Jahren im Amt als Kammerpräsident abgetreten. Er hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt, genauso wie Allgemeinmediziner und Ehrenvorsitzender des Hamburger Hausärzteverbands Dr. Klaus Schäfer. Schäfer engagierte sich zwölf Jahre als Stellvertreter an Montgomerys Seite. Beide werden künftig nicht mehr der Delegiertenversammlung angehören, Montgomery bleibt aber noch Präsident der Bundesärztekammer. Hier stehen erst beim kommenden Deutschen Ärztetag im Mai 2019 Wahlen an.

Als Beisitzer komplettiert der Hausarzt im Ruhestand Dr. med. Detlef Niemann den Vorstand in hanseatischen Kammer, ein Kandidat der Liste 5 „Hausarzt in Hamburg – Das Original“ des Hausärzteverbandes. Ebenso als Beisitzer wählten die Delegierten Norbert Schütt, Betriebsratsvorsitzender des BG Klinikums Hamburg, die angestellte Internistin Christine Neumann-Grutzeck, den niedergelassenen Neurologen und Psychiater Dr. med. Hans Ramm sowie Dr. med. Alexander Schultze, stellvertretender Leiter der Notaufnahme am UKE.

Die Liste des Hausärzteverbandes erhielt die drittmeisten Stimmen (11,07 Prozent) und damit sechs Sitze in der Kammerversammlung. An Platz eins rangiert der Marburger Bund mit 17 Delegierten (30,94 Prozent), gefolgt von der Liste „Hamburger Allianz“ mit acht Sitzen (14,99 Prozent). Jeweils vier Delegierte entsenden die Listen „Hamburger Gesundheitsfraktion – die Ärzteopposition“, „Hamburger Pädiater“ sowie die „Jungen Ärzte“, die sich erstmals zur Wahl gestellt hatten. Ebenso vier Sitze erhalten die „Freie Ärzteschaft Hamburg“ und die Liste für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychiatrie. Lediglich je zwei Delegierte stammen von der Liste „Netzwerk“ sowie vom Hartmannbund.

Die Wahlbeteiligung fiel mit 40,8 Prozent sehr gering aus.

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