Serie Teil 2Ideenschmiede für Nachwuchs-Projekte

"Gremien des Deutschen Hausärzteverbands": Lernen Sie im aktuellen Teil der Serie die Stiftung Perspektive Hausarzt kennen. Ihr Ziel: Durch die Finanzierung kreativer Projekte junge Ärzte für die Niederlassung begeistern – ein dringendes Anliegen, das weitere Mitstreiter braucht.

"Gremien des Deutschen Hausärzteverbands": Lernen Sie im aktuellen Teil der Serie die Stiftung Perspektive Hausarzt kennen. Ihr Ziel: Durch die Finanzierung kreativer Projekte junge Ärzte für die Niederlassung begeistern – ein dringendes Anliegen, das weitere Mitstreiter braucht.
Das erste PJmobil, das angehende Ärzte in Landarztpraxen bringt, wurde 2018 übergeben (v. l.): Prof. Wilhelm Niebling, Dr. Marc Bernard Kreusel, PJler Richard Koch und Manfred King.© Hausärzteverband Baden-Württemberg

Nach der Idee ist vor der Idee. Das weiß Manfred King genau. Denn: Neben Joachim Schütz ist er Geschäftsführer der Stiftung Perspektive Hausarzt – und in dieser Position stets auf der Suche nach Ideen, wie hausärztlicher Nachwuchs gewonnen werden kann. Und wie diese dann auch realisiert werden können.

Dabei setzt die Arbeit der Stiftung bereits im Medizinstudium an. Für Studierende im Praktischen Jahr (PJ) oder neuerdings auch im Blockpraktikum gibt es Wohn- oder Fahrtgeldzuschüsse, entscheiden sie sich für eine Lehrpraxis auf dem Land. Mit dem PJmobil erhalten ausgewählte Studierende gar einen VW up! für ihr PJ in einer Stadt mit weniger als 10.000 Einwohnern. Der Gedanke dahinter: Finanzielle Gründe, die oft durch lange Anfahrten entstehen, sollen keinen angehenden Arzt von ländlichen Regionen abschrecken.

Wissenschaftliche Evaluation geplant

Hinzu kommen über das Jahr verteilt einzelne Veranstaltungen: die Winter- und Summerschool etwa, bei der Studierende ländliche Gebiete kennenlernen und von erfahrenen Hausärzten Einblicke in den Praxisalltag gewinnen. Möglich macht all diese Projekte die Finanzierung durch die Stiftung. Laut Jahresbericht 2017 standen dafür insgesamt rund 448.000 Euro zur Verfügung.

Hervorgegangen ist die Stiftung aus einer kleinen Familienstiftung, die ein engagiertes Hausarztehepaar aus Esslingen bereits in den 1970er Jahren zur Förderung der Allgemeinmedizin gegründet hatte. Mitte 2011 wurde die Stiftung dann in eine gemeinnützige Stiftung umgewandelt – Stiftungsname und Stiftungszweck wurden erneuert. Inhaltlich stand das bereits einige Jahre zuvor vom Deutschen Hausärzteverband ins Leben gerufene Projekt “Perspektive Hausarzt” Pate.

Damit die Projekte im Versorgungsalltag ankommen, justiert man seither immer wieder nach. So ist etwa eine Studie mit der Universität Freiburg geplant, die über den Studienverlauf evaluieren soll, wie sich Studierende in Bezug auf die hausärztliche Niederlassung fühlen – und was ihre Entscheidung für oder gegen diese beeinflusst.

Ein Ziel: Spenderstamm ausbauen

Erklärtes Ziel von Manfred King und Joachim Schütz ist es, mit den vorhandenen Mitteln “möglichst viel zu erreichen”. Für die Zukunft wollen sie die Stiftung deswegen noch bekannter machen, um auch die Sponsorensuche voranzutreiben. Eine Vision: Potenzielle Spender kommen eines Tages von selbst auf die Stiftung zu, um sich so für den hausärztlichen Nachwuchs einzusetzen. Wie das gelingen kann, dafür wird King auch in Zukunft allerhand Ideen sammeln.

Weitere Infos zur Stiftung gibt es unter www.stiftung-perspektive-hausarzt.de Wenn auch Sie die Stiftungs-Projekte unterstützen wollen, können Sie spenden an: Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE933705019819 32443508, Steuer-Nr.: 216/5738/1563, Finanzamt Köln-Porz

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