PandemieBÄK-Präsident fordert “klaren Kriterienkatalog” für Corona-Maßnahmen

Zwar lobt Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, das vorgestellte Pandemie-Stufenkonzept für den Herbst. Er fordert aber zusätzlich einen klaren Kriterienkatalog, ab wann schärfere Maßnahmen gelten.

Im Herbst könnte wieder eine Maskenpflicht in Innenräumen verhängt werden.

Berlin. Bei den geplanten Corona-Regeln für den Herbst fordert Ärztepräsident Klaus Reinhardt klare Kriterien, wann schärfere Maßnahmen greifen sollen.

“Das in dieser Woche vorgestellte Pandemie-Stufenkonzept ist differenziert und hebt richtigerweise auf die Verhältnismäßigkeit des Mitteleinsatzes ab”, sagte der Präsident der Bundesärztekammer der “Rheinischen Post” (Freitag, 26.8.). “Notwendig ist aber, dass das Gesetz erstens um einen klaren Kriterienkatalog ergänzt wird, ab wann schärfere Eindämmungsmaßnahmen gelten.”

Bloß keinen Flickenteppich mehr

Er führte aus: “Der bloße Verweis auf Abwasseranalysen, Inzidenzen und die Surveillance-Systeme des Robert Koch-Instituts reicht nicht aus.”

Zweitens müsse sichergestellt sein, dass diese Indikatoren bundesweit gelten “und die gegebenenfalls zu ergreifenden Maßnahmen nicht von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind”. Alles andere würde nur wieder zu Verwirrung und Verunsicherung in der Bevölkerung führen, warnte er.

Länder entscheiden über Maßnahmen

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch (24.8.) einen Entwurf für die Corona-Auflagen im Herbst und Winter auf den Weg gebracht, der weitergehende Regeln zu Masken und Tests vorsieht. Die Länder sollen sie verhängen und bei kritischer Lage ausweiten können.

Möglich wären etwa Maskenpflichten in öffentlich zugänglichen Innenräumen wie Geschäften und Restaurants. Bundesweit soll FFP2-Maskenpflicht in Flugzeugen und Fernzügen, Pflegeheimen und Kliniken gelten.

Quelle: dpa

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