PädiatrieHausärzte wollen mitgestalten

In der Versorgung von Kindern und Jugendlichen spielen Hausärzte eine Schlüsselrolle. Umso wichtiger ist eine starke Verzahnung mit der Pädiatrie. Der Deutsche Hausärzteverband hat ein entsprechendes Positionspapier verfasst.

In der Versorgung von Kindern und Jugendlichen spielen Hausärzte eine Schlüsselrolle. Umso wichtiger ist eine starke Verzahnung mit der Pädiatrie. Der Deutsche Hausärzteverband hat ein entsprechendes Positionspapier verfasst.
© picture alliance / Bildagentur-online/Tetra Images

In der Versorgung von Kindern und Jugendlichen bringen in Deutschland verschiedene Facharztgruppen – Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde, für Allgemeinmedizin sowie hausärztliche Internistinnen und Internisten – ihre spezifischen Qualifikationen ein. Um dies weiter auszubauen, werden Geburtskliniken, Pädiater und Hebammen aufgefordert, die Zusammenarbeit mit Hausärzten proaktiv zu suchen. Dies ist eine der zentralen Forderungen des Positionspapiers des Deutschen Hausärzteverbands, das eine Arbeitsgruppe nun veröffentlicht hat.

Je ländlicher, desto mehr Pädiatrie

Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass Kinder und Jugendliche insgesamt häufiger von Allgemeinmedizinern versorgt werden, je ländlicher sie wohnen und je älter sie werden: ab 16 Jahren ist die Zahl der Behandlungsplätze beim Allgemeinarzt oder der Allgemeinärztin höher, deswegen ist die familienmedizinische Betreuung auch im Pflichtkatalog der Weiterbildungsordnung Allgemeinmedizin enthalten.

U10, U11, J2 in die Regelversorgung

In besonderem Maße belegen die Vorsorgeuntersuchungen U10, U11, J1 und J2, wie gut pädiatrische Leistungen in einer familienmedizinisch orientierten Hausarztpraxis übernommen werden können. “Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen befinden sich zu diesem Zeitpunkt bereits in ausschließlich hausärztlicher familienmedizinischer Betreuung”, beobachtet der Hausärzteverband.

Ein bedeutender Vorteil: Gerade bei den in Hinblick auf Prävention von Misshandlung und Vernachlässigung konzipierten U10 und U11 können Hausärzte bereits frühzeitig familiäre Interaktionsstörungen oder gar Gewalt erfassen. U10, U11 und J2 seien daher umgehend in die Regelversorgung aufzunehmen. Gefordert wird außerdem eine vertiefte Zusammenarbeit der Pädiater mit Allgemeinmedizinern bei der Transitionsmedizin. Besonders bei chronisch kranken Jugendlichen ist eine lückenlose medizinische Betreuung wichtig.

E-Mail-Adresse vergessen? Schreiben Sie uns.
Passwort vergessen? Sie können es zurücksetzen.
Nur wenn Sie sich sicher sind.

Sie haben noch kein Passwort?

Gleich registrieren ...

Für Hausärzte, VERAH® und ÄiW (Allgemeinmedizin und Innere Medizin mit hausärztlichem Schwerpunkt) ist der Zugang immer kostenfrei.

Mitglieder der Landesverbände im Deutschen Hausärzteverband profitieren außerdem von zahlreichen Extras.


Persönliche Daten

Ihr Beruf

Legitimation
Die Registrierung steht exklusiv ausgewählten Fachkreisen zur Verfügung. Damit Ihr Zugang freigeschaltet werden kann, bitten wir Sie, sich entweder mittels Ihrer EFN zu legitimieren oder einen geeigneten Berufsnachweis hochzuladen.
Einen Berufsnachweis benötigen wir zur Prüfung, wenn Sie sich nicht mittels EFN autorisieren können oder wollen.
Mitglied im Hausärzteverband
Mitglieder erhalten Zugriff auf weitere Inhalte und Tools.
Wir verifizieren Ihre Mitgliedschaft anschließend.

Newsletter
Sie stimmen zu, dass wir Ihre E-Mail-Adresse für diesen Zweck an unseren Dienstleister Mailjet übermitteln dürfen. Den Newsletter können Sie jederzeit wieder abbestellen.

Das Kleingedruckte
Die Zustimmung ist notwendig. Sie können Sie jederzeit widerrufen, außerdem steht Ihnen das Recht zu, dass wir alle Ihre Daten löschen. Jedoch erlischt dann Ihr Zugang.

Auswahl
Alle der unten angegebenen Newsletter
Spicker, Checklisten und Medizin für die hausärztliche Praxis, berufspolitische News, sowie Neues aus Wissenschaft und Organisation
Inhalt und E-Paper neuer HAUSARZT-Ausgaben
Nachrichten aus der Industrie

Das Kleingedruckte
Die Zustimmung ist notwendig. Sie können Sie jederzeit widerrufen, außerdem steht Ihnen das Recht zu, dass wir alle Ihre Daten löschen. Jedoch erlischt dann Ihr Zugang.

Auswahl ändern/abbestellen

Wenn Sie für Ihr bestehendes Newsletter-Abo andere Themen auswählen oder den Newsletter abbestellen wollen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an und wählen Sie die gewünschte Funktion. Wir senden Ihnen dann eine E-Mail zur Bestätigung.

Nach oben