MasernEthikrat lehnt Impfpflicht für Kinder ab

Bundesgesundheitsminister Spahn will Kinder und einige Berufsgruppen verpflichten, sich gegen Masern zu impfen. Nun bekommt er Kontra vom Deutschen Ethikrat - teilweise.

Bundesgesundheitsminister Spahn will Kinder und einige Berufsgruppen verpflichten, sich gegen Masern zu impfen. Nun bekommt er Kontra vom Deutschen Ethikrat - teilweise.
Eine Impfpflicht gegen Masern ist umstritten.© Prostock-studio - stock.adobe.com

Berlin. Die von der großen Koalition geplante Einführung einer Masern-Impfpflicht für Kinder in Kitas und Schulen ist aus Sicht des Deutschen Ethikrats nicht gerechtfertigt. Grund seien die insgesamt hohen Impfquoten in diesen Altersgruppen, erklärte das unabhängige Beratergremium am Donnerstag (27.6.) in Berlin.

Zu empfehlen sei jedoch eine gesetzliche Impfpflicht “für Berufsgruppen in besonderer Verantwortung”. Grundsätzlich sei es keine reine Privatangelegenheit, ob man sich gegen eine hochansteckende Infektionskrankheit wie die Masern impfen lasse. Angesichts einer solchen “moralischen Pflicht” sei aber zu prüfen, für wen auch eine Rechtspflicht erforderlich sei.

Impfpflicht ab 2020 geplant

Nach einem Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll eine Impfpflicht gegen Masern ab März 2020 für Kinder und das Personal in Kitas und Schulen kommen, außerdem für Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen. Spahn sagte zu der Stellungnahme des Ethikrats, sie helfe in der Debatte.

Der Rat stelle klar, dass es eine moralische Verpflichtung gebe, sich und die eigenen Kinder gegen Masern impfen zu lassen. Allerdings hält Spahn es für notwendig, diese Pflicht verbindlicher zu gestalten. Zumindest Kinder, deren Betreuer und medizinisches Personal sollten daher geimpft werden.

Quelle: dpa

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