"Tendenziell negativ"MDS kritisiert IGeL zur Glaukom-Früherkennung

Medizinische Dienst des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen wirft Augenärzten vor, sich beim Verkauf von IGeL nicht an anerkannte Regeln zu halten.

Medizinische Dienst des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen wirft Augenärzten vor, sich beim Verkauf von IGeL nicht an anerkannte Regeln zu halten.
Glaukom-Erkrankung© Allessandro Grandini Stock.adobe.com

Weil aussagekräftige Studien zum Nutzen fehlten, bei Früherkennungsuntersuchungen jedoch immer indirekte Schäden als Risiko drohten, bewertet der Medizinische Dienst des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (MDS) die Optische Kohärenztomographie (OCT), die Augenärzte als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) zur Glaukom-Früherkennung anbieten, als „tendenziell negativ“. Bei der Vorstellung des IGeL-Monitors Ende August warf der MDS Augenärzten vor, sich häufig nicht an allseits anerkannte Regeln für den Verkauf von IGeL zu halten. Selbst vulnerable Patientengruppen wie ältere Menschen, Patienten mit wenig Geld und Versicherte in ländlichen Regionen würden mit Marketingstrategien verunsichert.

Dass Informationen oft fehlen, darauf weisen auch Zahlen des MDS hin: Täglich informierten sich knapp 2.000 Besucher auf dem Internetportal zum IGeL-Monitor. Die beiden Bewertungen zur Glaukom-Früherkennung machten 15 Prozent der Seitenabrufe aus (insgesamt 51 Bewertungen). Bei den Zuschriften von Versicherten thematisierten 40 Prozent augenärztliche IGeL, hieß es bei der Vorstellung der Zahlen, die die OCT-Bewertung angestoßen hatten.

Der Berufsverband der Augenärzte sieht darin „Stimmungsmache“. Die OCT habe sich zur Verlaufskontrolle des Glaukoms bewährt, zur Früherkennung spiele sie keine Rolle.

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