Das kann die VERAH®Herzinsuffizienz: Versorgung in der Praxis und Zuhause

Die Herzinsuffizienz gehört zu den häufigsten Gründen für den Besuch beim Hausarzt. Die Versorgung der Patienten macht für Sie als Ärztin oder Arzt einen guten Teil der Praxisarbeit aus. Die VERAH® unterstützt und entlastet Sie hier, indem sie – in Abstimmung mit Ihnen – Teile der Versorgung und Führung von Patienten mit Herzinsuffizienz übernimmt.

Die Zahlen zur Prävalenz der Herzinsuffizienz sprechen eine deutliche Sprache: Rund 1,8 Millionen Menschen sind deutschlandweit an Herzinsuffizienz erkrankt. Trotz aller Fortschritte in Diagnostik und Therapie zählt die Erkrankung nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen. Das Risiko steigt hierbei mit zunehmendem Alter signifikant an.

Während in der Altersgruppe zwischen 45 und 55 Jahren rund ein Prozent der Menschen erkrankt ist, sind es in der Altersgruppe der 65- bis 75-Jährigen schon zwei bis fünf Prozent und in der Gruppe der Über-80-Jährigen etwa 10 Prozent. Hinzu kommt eine stetig wachsende Zahl von immer jünger werdenden Diabetes-Patienten – insbesondere mit Typ-2-Diabetes –, die ein bis zu sechsfach erhöhtes Risiko für Herzinsuffizienz haben.

Versorgungsbedarf steigt mit Alter und Schweregrad

Krankheitshäufigkeit und Art der Versorgung wirken sich direkt auf Ihre Arbeit als Hausarzt oder Hausärztin aus: Denn Patienten mit Herzinsuffizienz brauchen eine engmaschige Versorgung und Führung, deren Intensität mit dem Alter und dem Schweregrad steigt. Durch die demographische Entwicklung wird der Versorgungsbedarf für Patienten mit Herzinsuffizienz perspektivisch weiter steigen.

Vor allem in der Patientenführung können Sie Versorgungsassistentinnen und -assistenten in der Hausarztpraxis (VERAH®) oder Nichtärztliche Praxisassistenten und -assistentinnen (NäPA) entlasten und unterstützen. Sie können unter Ihrer Anleitung und in Abstimmung mit Ihnen dazu beitragen, die Lebensqualität der Patienten zu erhalten oder zu verbessern und (schwerwiegende) Dekompensationen frühzeitig zu erkennen. Das kann einer stationären Aufnahme gegebenenfalls vorbeugen oder im Notfall dazu beitragen, diese rechtzeitig einzuleiten.

So kann die VERAH® den Patienten zu wichtigen Parametern der Krankheitskontrolle aufklären, zum Beispiel:

  • zur richtigen und regelmäßigen Gewichtskontrolle, die möglichst immer zur gleichen Uhrzeit und mit der gleichen Kleidung bzw. nackt erfolgen sollte
  • zur Blutdruckmessung: Hier lässt sich die VERAH® vom Patienten zeigen, wie dieser Blutdruck misst und vergleicht die Messergebnisse mit eigenen Messungen
  • zum richtigen Umgang mit Hypertonie auf Basis von standardisierten Informationen im Rahmen von Disease-Management-Programmen (DMP) und in Abstimmung mit Ihnen als Ärztin oder Arzt
  • wie der Patient Protokoll zum Krankheitsverlauf führen kann

Standardisierter Fragebogen zu Herzinsuffizienz-Symptomen

Darüber hinaus kann die VERAH® während eines Hausbesuchs oder im Telefoninterview den Zustand des Patienten mithilfe eines standardisierten Fragebogens zu Symptomen erfassen, dokumentieren und Gefahren frühzeitig erkennen. Die Befragung dauert etwa fünf bis zehn Minuten und vergleicht den Zustand zur Vorwoche.

Hier fragt sie Parameter wie Körpergewicht, Blutdruck und Befindlichkeit ebenso ab wie Luftnot in Ruhe oder unter Belastung, etwa beim Treppensteigen oder der Gartenarbeit. Der Fragebogen erfasst zudem Symptome wie Nykturie (und der damit verbundenen erhöhten Sturzgefahr), Angst, Beklemmungsgefühl, Schmerzen, Pulsrhythmus und -frequenz, Müdigkeit, Schwäche und Leistungsknick.

Koordination regelmäßiger Laborkontrollen

Darüber hinaus sorgt die VERAH® in Abstimmung mit Ihnen dafür, dass alle sechs bis zwölf Wochen Laborkontrollen durchgeführt werden, als da wären Kreatinin, kleines Blutbild, Elektrolyte und Harnstoff. Bei Bedarf kann sie auch Hausbesuche machen, um sich vor Ort ein Bild vom Zustand des Patienten zu machen. Sie kann ihn auf Ödeme untersuchen, zu Appetit, Luftnot und Nykturie befragen, das Gewicht kontrollieren und den Blutdruck messen. Gegebenenfalls kann sie den Patienten auf feuchte Geräusche hin auskultieren und den Umfang von Bauch oder Waden messen. Falls nötig, kontrolliert die VERAH® den Ein- und Ausfuhrplan, um die aktuelle Flüssigkeitsbilanz im Blick zu haben. Sie kann zudem das Bett – speziell Kissen und Kopfteil – in Augenschein nehmen, um herauszufinden, ob der Patient eher liegt oder mehr sitzt.

Stellt sie während des Hausbesuchs fest, dass der Patient unter Luftnot leidet, nur noch sitzend schläft, schnell an Gewicht zunimmt oder Angst hat, wird die VERAH® Sie als Arzt oder Ärztin umgehend informieren. Findet sie Hinweise auf akute, neue Probleme wie Vernichtungsangst und Angina, so informiert sie den Notarzt oder Rettungsdienst und setzt Sie in Kenntnis. Stellt sie hingegen eine leichte Gewichtszunahme oder leicht ansteigende Insuffizienz-Symptome fest, so wartet sie ab, beruhigt und vereinbart einen Termin für eine kurzfristige Kontrolle innerhalb von drei bis siebenTagen – im Hausbesuch oder am Telefon.

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