BeobachtungsstudiePEI untersucht Impfung zu Herpes zoster

Eine Beobachtungsstudie des Paul-Ehrlich-Institut soll klären, ob die Impfung das Zoster-Virus reaktiviert. Ärzte werden aufgerufen, Proben einzuschicken. Die Kosten übernimmt das Institut.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ruft Ärzte dazu auf, sich an einer Beobachtungsstudie zum Totimpfstoff gegen Herpes zoster zu beteiligen. Sollten Patienten in zeitlichem Zusammenhang nach der Impfung Herpes zoster oder bullöse Hautveränderungen entwickeln, sollen Ärzte dies ans PEI melden (E-Mail an Studiensekretariat-S@pei.de).

Dafür sollen sie möglichst Proben vom Bläscheninhalt nehmen sowie pseudonymisiert den klinischen Verlauf dokumentieren. Dies wird dann im Konsiliarlabor für Varizella-Zoster-Virus (VZV) und Herpes-Simplex-Virus(HSV)-Infektionen untersucht. Die Kosten für die virologische und diagnostische Abklärung im Konsiliarlabor sowie den Probenversand übernimmt das PEI.

Mit der Studie will das PEI den Verdacht klären, ob die Impfung das Varizella-Zoster-Virus bei manchen Patienten womöglich reaktiviert und dies als Nebenwirkung in die Fachinformation aufgenommen werden sollte.

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