Corona-PandemieHausärzte sollen Lock(er)down beenden

Schnelltests und Impfungen sollen den Weg in die Normalität ebnen. Dafür werden Impf- und Testverordnung abermals überarbeitet – mit Änderungen vor allem bei der Vergütung. Auch die STIKO passt ihre Empfehlung für Astrazeneca für „Ü65“ an. Schlüsselfiguren sind jetzt Hausärztinnen und Hausärzte. Eine Übersicht, was es mit Blick auf die kommenden Wochen zu wissen gilt.

Starke Front: Hausärztinnen, Hausärzte und ihre Teams sind nun verstärkt gefragt.

Wie schnell kommen die Tests in die Praxen?

In der Praxis könnte vor allem die Verfügbarkeit von Schnelltests zum Knackpunkt werden. Denn: Für die geplanten kostenlosen Tests sind laut Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) zwar ausreichend Tests auf dem Markt. Konkret 150 Millionen Schnelltests lägen nach Herstellerangaben bereits heute auf Halde. Doch: Sollten Bürgerinnen und Bürger wirklich flächendeckend von dem Angebot Gebrauch machen, könnte das Inkrafttreten zum 8. März – wieder einmal – zu kurzfristig sein, um die Verfügbarkeit in jeder einzelnen Praxis zu sichern.

Vor allem, da mit den Öffnungsklauseln auch Länder, Kommunen sowie Unternehmen scharf auf die Tests sein werden. Sprich: Patientinnen und Patienten könnten bereits kommende Woche „Sturm klingeln“ nach entsprechenden Medienberichten und müssten dann zunächst vertröstet werden.

Einzelne Kritiker, darunter Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), kritisierten bereits, dass die Bundesregierung – wie bei den Impfstoffen – keine Vorsorge getroffen hat, die Lieferungen erst sicherzustellen und dann eine solche Ankündigung zu machen.

Impfungen “flächendeckend” in die Praxen

Unterdessen zeichnet sich auch neue Bewegung bei den Impfungen ab. Die Impfkampagne solle weiter an Fahrt gewinnen, betonten die Vertreter von Bund und Ländern zum Abschluss ihrer Beratungen am späten Mittwochabend. Ziel sei es, die Zahl wöchentlicher Impfungen zu verdoppeln. Aktuell werden täglich bis zu 200.000 Impfungen durchgeführt – bislang überwiegend in den dafür vorgesehenen Zentren der Länder oder über mobile Impfteams.

Ende März, spätestens Anfang April sollen daher auch Haus- und Fachärzte umfassend impfen. Wie auch bei den Testungen gilt: Zwar werden Fachärzte im Konzept explizit mitgedacht, aus Patientensicht werden jedoch Hausärztinnen und Hausärzte die Schlüsselfiguren sein, da diese erste Ansprechpartner auch bei anderen Impfungen sind.

Sowohl aus einem Entwurf für die abermalige Anpassung der Impfverordnung, der der Redaktion von „Der Hausarzt“ vorliegt, als auch aus den Ankündigungen von Bund und Ländern lassen sich gewisse Eckpunkte für die Impfungen in den Praxen herausdestillieren.

Mit Material von dpa

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