Komplikationen verhindernVor Op Blutarmut und Medikamente prüfen

Um Komplikationen bei einer Operation vorzubeugen, empfehlen Chirurgen drei Maßnahmen.

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) hat drei Maßnahmen identifiziert, damit eine Hüft-, Knie- oder Rückenoperation bei Senioren über 80 Jahren mit weniger Komplikationen verläuft.

Tipp 1: Um Herzinfarkten oder Lungenentzündungen vorzubeugen, rät sie, vor dem Eingriff den Hämoglobin-Wert im Blut zu testen. Bei weniger als zwölf leide der Patient an einer Blutarmut. Diese Patienten sollten vor der Op Eisentabletten erhalten, um das Blutvolumen zu erhöhen, sagte Experte Prof. Dieter Wirtz beim Chirurgenkongress Ende März. “Nach dem Eingriff sind die Patienten schneller auf den Beinen und benötigen weniger Transfusionen.” Mit einer sinkenden Transfusionsrate wiederum, hätten Studien gezeigt, reduziere sich die Sterblichkeit und weniger Patienten entwickelten eine Lungenentzündung.

Tipp 2: ein Medikations-Check. Um unerwünschte Wechselwirkungen zu reduzieren und die Narkose zu erleichtern, sollten in Absprache mit dem behandelnden Arzt nicht zwingend notwendige Arzneimittel rechtzeitig vor der Operation abgesetzt werden, empfiehlt Wirtz.

Tipp 3: Als drittes rät die DGCH zu Physiotherapie vor der Op. Geeignet seien “Übungen, wie Patienten nach der Op am besten aus dem Bett steigen, welche Bewegungen förderlich sind, welche nicht”, erläutert Wirtz. Studien zeigten, dass Patienten dadurch nach dem Eingriff schneller wieder gehen können.

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