StudieSchwangerschaftsdiabetes erhöht Risiko für Wochenbettdepression

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 08/2019Seite 10DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 72,17 kB
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Frauen mit einem Schwangerschaftsdiabetes leiden häufiger unter einer postpartalen Depression als Frauen ohne diese Stoffwechselerkrankung. Das geht aus einer nun veröffentlichten Meta-Analyse auf der Basis von 18 Studien und über zwei Millionen Patientinnen hervor. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) empfiehlt behandelnden Ärzten daher, Wöchnerinnen mit Schwangerschaftsdiabetes konsequent auf Depressionen zu untersuchen.

Als mögliche Ursachen für den Zusammenhang zwischen Diabetes und Depression nennen die Autoren neuroendokrinologische Vorgänge wie eine gestörte Wechselwirkung zwischen Gehirn und Nebennieren, aber auch den Einfluss des erhöhten Insulinwertes im Blut auf die Schilddrüse. Auch entzündliche Prozesse und Störungen bei der Serotonin-Ausschüttung könnten eine Rolle spielen. Nicht zu vernachlässigen sei schließlich der psychische Stress, den der Schwangerschaftsdiabetes bei der Frau auslöse.

Eine Wochenbettdepression tritt meist innerhalb des ersten Monats nach der Entbindung auf. Bis zu 15 Prozent aller jungen Mütter sind den Angaben zufolge betroffen.

Quelle: Azami M. et al. The association between Gestational Diabetes and Postpartum Depression: A Systematic Review and Metaanalysis, doi: 10.1016/j.diabres.2019.01.034

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