Proteomanalyse des UrinsUrinanalyse bleibt bei diabetischer Nephropathie ohne Therapieeffekt

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersuchte in einem Rapid Report die Vor- und Nachteile der Proteomanalyse des Urins zur Vermeidung diabetischer Nephropathie. Die Studienergebnisse deuten jedoch auf keinen Nutzen der diagnostischen Methode hin.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersuchte in einem Rapid Report die Vor- und Nachteile der Proteomanalyse des Urins zur Vermeidung diabetischer Nephropathie. Die Studienergebnisse deuten jedoch auf keinen Nutzen der diagnostischen Methode hin.
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Bisherige Studien lassen noch keinen Nutzen einer Proteomanalyse bei Diabetikern mit begleitender Hypertonie erkennen. Zu diesem Schluss kommt das IQWIG in einer aktualisierten Nutzenbewertung Anfang Juli. Die Hoffnung ist, dass mit einer Proteomanalyse des Urins eine diabetische Nephropathie früher erkannt und damit besser behandelt werden kann.

An der vom IQWiG ausgewerteten PRIORITY-Studie nahmen knapp 1.800 Typ-2-Diabetiker teil, die über 2,5 Jahre beobachtet wurden. Risikopatienten für eine Nierenschädigung wurden mittels Proteomanalyse identifiziert: 216 hatten ein hohes, 1.559 ein niedriges Risiko. 209 Hochrisikopatienten wurden randomisiert und entweder mit 25mg Spironolacton einmal täglich oder Plazebo behandelt.

Dem IQWiG zufolge ergab sich aber bei keinem Endpunkt ein Vor- oder Nachteil für den durch die Analyse möglichen früheren Behandlungsbeginn mit Spironolacton. Dazu zählten Gesamtmortalität, chronische Nierenerkrankung, kardiovaskuläre Morbidität, behandlungsbedürftige Retinopathien oder schwerwiegende unerwünschte Ereignisse.

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