Geburtskliniken in direkter NäheErreichbar in wenigen Minuten

Trotz Schließungen von zahlreichen geburtshilflichen Abteilungen lebt die Mehrheit der Frauen in Hessen nahe einer Geburtsklinik. Mehr als die Hälfte erreicht eine Klinik in unter 20 Minuten. Nur eine absolute Minderheit muss mit einer Fahrtzeit über einer halben Stunde rechnen. Die Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen.

Trotz Schließungen von zahlreichen geburtshilflichen Abteilungen lebt die Mehrheit der Frauen in Hessen nahe einer Geburtsklinik. Mehr als die Hälfte erreicht eine Klinik in unter 20 Minuten. Nur eine absolute Minderheit muss mit einer Fahrtzeit über einer halben Stunde rechnen. Die Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen.
Schnell zur Geburtsstätte kommen nach Angaben der hessichen Landesregierung die meisten Einwohnerinnen.© hedgehog94 stock.adobe.com

Wiesbaden. Die große Mehrheit der schwangeren Frauen in Hessen erreicht in weniger als 20 Minuten die nächste Geburtsklinik. Wie aus einer Antwort des Sozialministeriums auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Daniela Sommer (SPD) hervorgeht, haben rund 88,9 Prozent ein Krankenhaus mit einer geburtshilflichen Station in der Nähe. Bei 42,9 Prozent der Schwangeren beträgt die Fahrzeit dorthin sogar weniger als zehn Minuten. Nur 1,3 Prozent der Frauen müssen eine Anreise von mehr als einer halben Stunden in Kauf nehmen.

Veraltete Datenlage

Grundlage der Auswertung sind Daten, die den Stand der Bevölkerung Ende 2017 widerspiegeln. Seitdem wurden nach Angaben des Landes jedoch die entsprechenden Stationen des Markus Krankenhauses in Frankfurt, des St. Elisabeth-Krankenhauses in Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) und des Diakonie-Krankenhauses Wehrda in Marburg geschlossen. Außerdem haben laut Ministerium das Marienhospital in Darmstadt und das Heilig-Geist-Hospital in Bensheim (Kreis Bergstraße) die Schließung ihrer Abteilungen angekündigt.

Neues Gutachten: Ergebnisse im September

Um ein Bild der aktuellen Versorgungssituation zu erhalten, hat das Sozialministerium daher im vergangenen Herbst ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dessen Ergebnisse sollen voraussichtlich im September vorliegen und zunächst an einem Runden Tisch des Landes zur Geburts- und Hebammenhilfe diskutiert werden. Wann sie veröffentlicht werden, ist derzeit unklar.

Quelle: dpa/lhe

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