Hausärztlicher AlltagMit Kaffeepause Burn-out vorbeugen?

In Großbritannien leiden Hausärzte besonders häufig an einem Burn-out. Sie wurden daher in Fokusgruppen befragt, welche Lösungsansätze sie als Betroffene sehen. Die Befragten wünschten sich einerseits weniger Bürokratie und mehr Ressourcen für Verwaltungsangestellte von Seiten der Regierung aber benannten auch Lösungswege, die sich direkt intern in den Praxen umsetzen lassen. Neben Mentoring, einer guten Teamatmosphäre […]
Kaffee: Schwarze Allzweckwaffe?© Ruslan Semichev - Fotolia

In Großbritannien leiden Hausärzte besonders häufig an einem Burn-out. Sie wurden daher in Fokusgruppen befragt, welche Lösungsansätze sie als Betroffene sehen.

Die Befragten wünschten sich einerseits weniger Bürokratie und mehr Ressourcen für Verwaltungsangestellte von Seiten der Regierung aber benannten auch Lösungswege, die sich direkt intern in den Praxen umsetzen lassen.

Neben Mentoring, einer guten Teamatmosphäre und Sport nahm dabei das Konzept einer verpflichtenden Kaffeepause eine wichtige Rolle ein.

Eine gemeinsame, obligate Kaffeepause im Laufe des Vormittags war für die Befragten nicht nur zur Erfüllung körperlicher Bedürfnisse (Trinken, Essen, Toilettengang) wichtig, sondern auch als Zeitpunkt zum des kurzen „Abschaltens“ und zum Austausch untereinander.

Die Umsetzung einer kurzen verpflichtenden Kaffeepause wurde auch als realistisch eingeschätzt – eine regelmäßige gemeinsame Mittagspause erschien vielen Befragten dagegen eher unrealistisch.

Fazit: Verpflichtende Kaffeepausen können unterschiedliche Bedürfnisse effektiv erfüllen und möglicherweise einem Burn-out vorbeugen. Auch wenn das noch nicht in großen Studien bestätigt wurde, lohnt eine frühzeitige versuchsweise Umsetzung im Alltag.

Halla LH, Johnsona J, Heyhoeb J et al: Strategies to improve general practitioner well-being: fndings from a focus group study. Family Practice, 2018, Vol. 35, No. 4, 511-516 doi:10.1093/fampra/cmx130

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