WundversorgungIQWiG kritisiert Intransparenz bei Vakuumtherapie

Der Nutzen von Vakuum-Wundtherapien ist laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) weiter unklar. Zur Beurteilung fehlten wichtige Daten, teilte es Ende August mit.

Viele Ergebnisse aus Studien seien nicht veröffentlicht, darum ließen sich Nutzen und Schaden der Methode kaum einschätzen. Das IQWiG hatte im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) einen Vorbericht zur Bewertung der Therapiemethode erstellt. Es geht um die Frage, ob die Kosten für Vakuum-Wundtherapien künftig im ambulanten Bereich erstattet werden sollen.

Millionen Deutsche haben chronische Wunden. Wie sie am besten behandelt werden sollen, ist oft fraglich. Die bei Klinikaufenthalten häufig eingesetzten Vakuum-Wundtherapien entziehen der Wunde Flüssigkeit und erzeugen damit einen Unterdruck, der gleichzeitig die Durchblutung fördern soll.

Für ihre Analyse trugen Mitarbeiter des IQWiG Studien zusammen, die den Einsatz von Vakuum-Wundtherapien bei sekundärer Wundheilung untersuchen. Sie hatten mehr als 100 Studien mit insgesamt mehreren Tausend Patienten identifiziert, eine „ungewöhnliche große Zahl für ein nichtmedikamentöses Verfahren“, so das Institut.

Doch für viele der Studien hätten sie keine Ergebnisse gefunden, sagte Stefan Sauerland, IQWiG-Ressortleiter Nichtmedikamentöse Verfahren. „Wir wissen aus vergleichbaren Fällen, warum Studien manchmal nicht veröffentlicht werden – nämlich weil die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen.“ Auch einige Hersteller hätten auf Nachfrage keine weiteren Daten vorgelegt, wodurch teilweise bis zu 40 Prozent der Teilnehmerdaten fehlten.

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