NebenwirkungenSexualstörungen durch SSRI und SNRI können länger anhalten

Einem neuen Bericht zufolge müssen Arzneimittel auf SNRI und SSRI-Basis künftig mit einem Warnhinweis versehen werden.

Libidostörungen können aufgrund einer Therapie mit SSRI und SNRI auftreten.

Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) können die Sexualfunktion länger als bislang angenommen beeinträchtigen. So wird in der Regel zwar davon ausgegangen, dass Beschwerden wie eine verminderte Libido oder Orgasmusstörungen nach Absetzen der Therapie abklingen.

Zunehmend gebe es jedoch Hinweise, dass Störungen der Sexualfunktion trotz Absetzens bestehen bleiben oder sogar erst nach Ende der Therapie auftreten können. Dies hat die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) mitgeteilt und daher beschlossen, dass Zulassungsinhaber künftig einen – wenn auch knapp formulierten – Warnhinweis in die Produktinformationen von SSRI und SNRI aufnehmen müssen.

Der Schritt gehe auf Risikosignale zurück, die im September 2018 in ein europäisches Risikobewertungsverfahren gemündet hatten. Der Warnhinweis gilt laut Arznei-Telegramm (7/2019) nicht für die SSRI Vortioxetin (hierzulande außer Handel) und Clomipramin, obwohl diese Antidepressiva in die Bewertung des Risikosignals einbezogen waren und ebenfalls Verdachtsberichte vorbrachten.

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