Meta-AnalyseWeiterhin Jodmangel in Europa

In Europa besteht immer noch ein Jodmangel. Zu diesem Schluss kommen Forscher, die Daten aus insgesamt 40 Studien aus 23 europäischen Ländern standardisiert und analysiert haben (DOI: 10.1089/thy.2019.0353).

Betroffen sind demnach vor allem Erwachsene und Schwangere: Bei einer von 16 Studien bei Schulkindern und sieben von 13 Studien bei Erwachsenen wurden standardisierte Jodkonzentrationen im Urin von im Median unter 100 μg/l festgestellt, bei sieben von elf Studien bei Schwangeren lagen die standardisierten Jodkonzentrationen im Urin bei im Median unter 150 μg/l.

Den Wissenschaftlern zufolge braucht es daher Maßnahmen wie eine einheitlichere europäische Gesetzgebung zur Anreicherung mit Jod.

In Deutschland ist die Jodversorgung der Bevölkerung laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sogar rückläufig. Die RKI-Studien DEGS1 (2008 bis 2011) und KiGGS2 (2014 bis 2017) hätten ergeben, dass etwa 30 Prozent der Erwachsenen und 44 Prozent der Kinder und Jugendlichen eine Jodzufuhr unterhalb des geschätzten mittleren Bedarfs aufweisen.

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