FeedbackLeserbriefe HA 09/2021

In dieser Ausgabe äußern sich Leserinnen und Leser über ein falsch gewähltes Titelbild zum Thema "Rotes Auge" und zum Corona Artikel "Impf-Startschuss – und nun?".

Falsch gewähltes Titelbild

Betreff: Titelseite, HA7 vom 20.3.21 Bei ihrem Cover zum Thema “Rotes Auge” handelt es sich mitnichten um ein Beispiel für das Thema. Ihr Bild stellt ein operiertes Flügelfell dar. Man sieht, wie die Bindehaut links abgeschnitten ist und das Flügelfell sehr sauber von der Hornhaut abprä- pariert wurde. Die rote Farbe ist die Blutung bei Operation. Allerdings wurde der Defekt der Bindehaut nicht oder noch nicht gedeckt. Nicht alle Hausärzte verstehen nichts oder wenig von Augenheilkunde. Oder – sehr schlau von Ihnen – Sie wollten uns Hausärzte testen, ob es jemandem auffällt. Das haben Sie damit geschafft. • Dr. Wolfgang Hasselkus, Facharzt für Allgemeinmedizin, Rödental Antwort der Redaktion: Selbstverständlich wollten wir unsere Leserinnen und Leser nicht testen – sondern freuen uns, dass wir über diesen Fehler aufgeklärt wurden. Wir wählen unsere (Titel-)Bilder stets sehr sorgfältig aus. Entschuldigen Sie, dass hier auch der Blick mehrerer Augen versagt hat. [habox:ad]

Bei der Corona-Impfung geht es nicht um “schneller, höher, weiter”

Betreff: “Impf-Startschuss – und nun?”, S. 20-25, HA7 vom 20.3.21 Mit großer Verwunderung habe ich den (…) Artikel eines Hausarztes in England gelesen. In diesem ist von 400 Impfungen pro Tag zu lesen. Dies ist nicht wegen des Unvermögens seitens der Hausarztpraxen oder wegen der notwendigen Bürokratie in Deutschland nicht möglich. Sondern insbesondere dadurch, dass die Politiker zu wenig Impfstoff gekauft haben und dann wurde dieser Mangel noch verstärkt durch das Handeln eines britischen Konzerns, der sich weigerte, versprochene Impfdosen zu liefern. Also haben nationale britische Impfstoffliefermodalitäten den Mangel in Europa verstärkt. Ein in England tätiger Kollege sollte sich nicht darüber lustig machen, dass in Deutschland jeden Tag immer noch bis zu 200 Menschen sterben, weil es nicht genügend Impfstoff gibt. (…) • Dr. Andreas Huppmann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Hofbieber Es ist für mich unvorstellbar, wie die Impfaktion (Anm. d. Red.: von Heidi Weber) abgelaufen ist. In 5 Stunden 167 Menschen geimpft. Das wären pro Mensch ca. 1 Minute und 8 Sekunden! (Anm. der Red.: 1 Minute und 48 Sekunden) In unserer Hausarztpraxis wird auch geimpft. Vor der Impfung brauchen wir viel Zeit für Patienteninformation, Aufklärung, Anamnese (…). Am Impftag wird nach hygienischen Anforderungen der Impfstoff aufgezogen – z. Z. Comirnaty. 1 Ampulle = 6 Impfdosen nehmen 25 Minuten in Anspruch. Wenn der Patient (…) erscheint, erfolgt durch die Ärztin das Gespräch vor der Impfung, danach die Impfung – das macht 15 Minuten im Durchschnitt. Nach der Impfung sitzt der Patient 15 Minuten im Wartezimmer zur Beobachtung. Die “Schneller-Höher-Weiter-Mentalität” sollte in einer Arztpraxis keine Rolle spielen. • Cornelia Waage, MFA, Bad Tennstadt Antwort der Redaktion: Bei der – verkürzt dargestellten – Impfaktion haben Heidi Weber und ihr Team Gruppen in einer Bildungseinrichtung geimpft. Für die Impfung in der eigenen Praxis sowie auf Hausbesuchen nennt Heidi Weber ähnliche Zeitangaben wie Sie, nachzuhören im Hausarzt-Podcast “HörBesuch” (Episode 7): www.hausarzt.digital/podcast Schreiben Sie uns! Anregungen, Lob oder Kritik: info@medizinundmedien.eu Postadresse siehe, Impressum [habox:issues] [habox:ad]

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