Leserbriefe

 

Abu Ali ibn Sina war Perser Betreff: „Die Araber“, HA 9, 20.5.18, S. 70 Dr. med. M. Daneschdar, Walkenried

Seit vielen Jahren lese ich gern, regelmäßig und aufmerksam den von mir geschätzten „Der Hausarzt“. (…) Ich habe den Artikel mit mehreren persischen (iranischen) Kollegen (…) diskutiert. Wir sind uns sicher, es handelt sich bei Abu Ali ibn Sina (…) um einen Perser, nicht um einen Araber. Der Ausdruck persisch-arabisch ist hier falsch. (…)

Der persische Arzt, der auch Physiker, Philosoph, Dichter, Jurist, Mathematiker, Astronom und Chemiker war, ist in der iranischen Provinz Afshane, Buchara, Usbekistan (damals Persien) geboren und in Hamadan gestorben. (…) Avicenna (…) hat insbesondere die Geschichte und Entwicklung der Medizin maßgeblich geprägt. (…) Seine medizinischen Werke dienten an europäischen Universitäten mindestens bis ins 17. Jahrhundert als Standardlehrbuch für angehende Mediziner. Wie groß der Einfluss des berühmtesten persischen Arztes auf Wissenschaft und Forschung gewesen ist, zeigt sich darin, dass sein medizinisches Werk viele Jahrhunderte lang gleichrangig neben dem des Hippokrates stand.

Auch in der „Göttlichen Komödie“ von Dante spielt er eine Rolle. Sein philosophisches Werk beeinflusste den Theologen Thomas von Aquin nachdrücklich. Dass ein Bild Avicennas in einer christlichen Kirche wie dem Mailänder Dom zu finden ist, zeigt die große Bedeutung (…) für die gesamte Welt des Mittelalters.

 

Migräne ist ausheilbar Betreff: „Neue Migräne-Leitlinie veröffentlicht“, HA9, 20.5.18, S. 10 Dr. med. J. von Rosen, Gersfeld

(…) Sie schreiben nichts darüber, dass die Migräne ausgeheilt werden kann, sondern nur wie sie mit Medikamenten behandelt wird. Das ist eine völlig unzureichende Therapie bei einem so ernsten Krankheitsbild wie Migräne. Es gibt viele Möglichkeiten Migräne auszuheilen, wenn man es richtig macht. (…) Ich halte das für sehr dürftig, was Sie uns präsentieren.

Antwort der Redaktion: Der Artikel zielte nicht auf eine umfassende Beschreibung der Therapie – dem kann keine Meldung mit 1.000 Zeichen gerecht werden. Es sollte lediglich auf die neue Leitlinie von DGN und DMKG sowie deren Änderungen hingewiesen werden.

 

Gesundheitsgefährdung durch Pestizide Betreff: Beitragsunabhängige Zuschrift an die Redaktion B. Spengler-Kohlhammer, Murrhardt

Bezugnehmend auf die Zunahme der Krebserkrankungen und der allgemeinen Erkrankungen möchte ich mich an Sie wenden. Wie Sie wissen findet durch den Einsatz von Pestiziden eine ständige Anreicherung im Boden statt, die von den Pflanzen aufgenommen wird. Dies führt zu einer Zunahme der Krebserkrankungen, besonders bei den Kindern. Ebenso nehmen die allgemeinen Erkrankungen ständig zu. Die Gesundheitsgefährdung durch Pestizide ist bekannt, sie wird aber zu wenig aufgegriffen. Die Pestizidbelastung ist bereits überall vorhanden, auf dem Land und ebenso in den Städten. Außerdem ist das Saatgut mit Insektengiften behandelt.

Zusätzlich wird die Gefährdung der Nahrung immer größer. Nahrung zu haben, ist für die westliche Welt selbstverständlich. Aber es kann sein, dass sie bald nicht mehr essbar ist. Die Auswirkungen können gravierend sein. Es kann eine völlig neue Weltsituation entstehen.

Die biologische Landwirtschaft ist der richtige Weg, weil hier die Werte am niedrigsten sind.

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