COPDWann sind ICS indiziert?

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 08/2019Seite 62DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 59,24 kB
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Eine der wesentlichen Neuerungen der aktualisierten GOLD-Therapieempfehlungen 2019 ist die stetige Überprüfung des Therapieerfolges einer COPD-Therapie, betonte Prof. Michael Dreher, Aachen, während des aktuellen Pneumologenkongresses. Sollte der Arzt beim Patientengespräch Exazerbationen diagnostizieren, ist etwa bei dualer Vortherapie über eine Therapieanpassung auf LAMA/LABA/ICS* nachzudenken.

Nach wie vor gilt es, so der Pneumologe, Exazerbation zu minimieren, weil sie mit einem schlechten Outcome des Patienten einhergehen. Daher sieht GOLD 2019 bei mindestens zwei moderaten oder einer schweren Exazerbation im Jahr sowie Blut-Eosinophilen von mehr als 300 Zellen/µl eine strenge Empfehlung für die Hinzugabe von ICS. Bei einer moderaten Exazerbation und Blut-Eosinophilen zwischen 100 und 300 Zellen/µl ist die additive Gabe von ICS zu erwägen.

Als ein Beleg der Vorteile einer fixen Dreifach-Kombination aus LAMA/LABA/ICS gegenüber LAMA/LABA bei moderater oder schwerer COPD führte Dreher die TRIBUTE-Studie an [1]. Bei vergleichbarem Sicherheitsprofil reduzierte die Dreifach-Fixkombination (Trimbow®) signifikant die Rate der moderaten bis schweren Exazerbationen um 15,2% im Vergleich zu LAMA/LABA (p=0,043). Auch bezüglich der Lungenfunktion sowie der Lebensqualität profitierten die Patienten signifikant.

Fußnoten:

* LABA – Long-Acting beta-2 Agonists

* LAMA – langwirksame Anticholinergika

* ICS – inhalative Corticosteroide

Quelle: Fachpressegespräch Trialog I – COPD: Extrafeine Dreifach-Fixkombination dualer Kombination überlegen. Auf dem DGP (Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin) in München, 14.03.19. Veranstalter: Chiesi

Literatur: 1. Papi A et al: Lancet 2018;391(10125):1076-84

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