ADHSVerkehrsunfälle verkürzen das Leben

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 04/2020Seite 58DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 80,22 kB
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ADHS ist eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung, denn die Mortalität ist erhöht und zwar als Folge von Verkehrsunfällen. Auch in der PRADA-Studie betrug die Prävalenz von ADHS bei Unfallverursachern 6,18% und lag somit doppelt so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung. “Man schätzt, dass zirka ein Fünftel dieser Unfälle bei entsprechender Medikation verhindert werden könnten”, so Prof. Sarah Kittel-Schneider, aus Frankfurt a.M..

Mit Methylphenidat (Medikinet®adult) steht eine Substanz zur Verfügung, die in entsprechenden randomisierten Studien im Vergleich zu Placebo ihre Wirksamkeit und Sicherheit eindeutig unter Beweis stellen konnte und zwar sowohl aus ärztlicher als auch aus Patientensicht. In der IDEA-Beobachtungsstudie konnte gezeigt werden, dass auch in der ärztlichen Praxis Methylphenidat wirksam und sicher ist. Ein Behandlungserfolg war schon nach drei Monaten erkennbar. “Doch komorbide affektive Störungen können den Behandlungserfolg beeinträchtigen und sollten deshalb primär behandelt werden”, so Prof. Wolfgang Retz, Homburg/Saar.

In der COMPAS-Studie wurde Methylphenidat mit oder ohne eine Gruppenpsychotherapie vergli-chen. Während für die Psychotherapie kein signifikanter Effekt nachgewiesen werden konnte, führte die medikamentöse Therapie in beiden Gruppen zu einer signifikanten Verbesserung. Auch langfristig über einen Zeitraum von 1,5 Jahren nach Beendigung der einjährigen kontrollierten Behandlung waren die Behandlungs-ergebnisse mit Methylphenidat deutlich besser als unter Placebo und zwar unabhängig davon, ob eine spezifische Gruppentherapie oder nur eine unspezifische ärztliche Betreuung erfolgte.

Quelle: Satellitensymposium “ADHS im Erwachsenenalter: Neue Daten – neue Situation” im Rahmen des DGPPN-Kongress, 28.11.2019 in Berlin. Veranstalter: Medice

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