GSKTherapieoptimierung bei COPD

Die Verfügbarkeit der ersten 1 x täglichen Dreifachfixkombination Trelegy Ellipta[1] (Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol, FF/UMEC/VI) als Therapieoption für Patienten mit COPD und die IMPACT-Studie geben behandelnden Ärzten eine neue Möglichkeit, die richtige Therapie für den richtigen Patienten einzusetzen.

Erste Erfahrungen aus der Praxis spiegeln nun die Ergebnisse der klinischen Studien zu FF/UMEC/VI wider. Die erste Exazerbation ist dabei richtungsweisend für den Einsatz von inhalativen Kortikosteroiden (ICS).

Ein 61-jähriger Mann wird in der pneumologischen Praxis mit bekannter COPD behandelt. Darüber hinaus leidet er an Diabetes mellitus Typ II und arterieller Hypertonie. Eine KHK wird ausgeschlossen.

Trotz einer Therapie mit einem ICS und einem langwirksamen Beta-2-Mimetikum (LABA) klagt er in der Eigenanamnese über Atemnot beim Treppensteigen und beim Spazierengehen mit Gleichaltrigen. In den vergangenen 12 Monaten hatte er aufgrund von Atemnot zwei Krankenhausaufenthalte, die den Einsatz von Antibiotika und Steroiden erforderlich machten.

Eine Pneumonie konnte über Bildgebungsverfahren ausgeschlossen werden und das Blutbild zeigte Eosinophilen-Werte von um die 390 Zellen/µl.

Die aktuelle GOLD-Klassifikation stuft diesen Patienten aufgrund der hohen Symptomlast und mit ≥1 schweren Exazerbationen in die Kategorie D ein und empfiehlt bei anhaltenden Symptomen unter einer ICS/LABA-Therapie die Umstellung auf eine Kombination aus LABA und einem langwirksamen Anticholinergikum (LAMA) oder auf eine Triple-Therapie bestehend aus ICS, LABA und LAMA.

Unter FF/UMEC/VI kam es zu einer signifikanten Reduktion der Exazerbationsrate von 15% gegen- über der ICS/LABA-Fixkombination Fluticasonfuroat/Vilanterol (FF/VI, Relvar Ellipta)[2] sowie von 25% gegenüber der LAMA/LABA-Fixkombination Umeclidinium/Vilanterol (UMEC/VI, Anoro Ellipta)[3] (jeweils p <0,001).

Neben einer signifikanten Verbesserung der Lungenfunktion (+97 ml vs. FF/VI und +54 ml vs. UMEC/VI; p<0,001) und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (absolute Verbesserung des SGRQ-Scores um -5,5 Punkte unter FF/UMEC/VI gegenüber jeweils -3,7 Punkten bei FF/VI und UMEC/VI; p<0,001) zeigte sich für FF/UMEC/VI ebenso eine statistisch signifikante 34%ige Reduktion der COPD-Hospitalisierungen aufgrund schwerer Exazerbationen im Vergleich zu UMEC/VI (0,13 vs. 0,19 pro Jahr; p <0,001).

Erläuterungen

  1. Trelegy Ellipta ist angezeigt für die Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer COPD, die mit einer Kombination aus einem inhalativen Kortikosteroid und einem langwirksamen Beta-2-Agonisten nicht ausreichend eingestellt sind.
  2. Rate 1,07 pro Jahr; 95 % KI: (1,02; 1,12)
  3. Rate 1,21 pro Jahr; 95 % KI: (1,14; 1,29)

Quelle: Nach einer Presseinformation von GSK

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