Industrie + ForschungOpioid-induzierte Obstipation: Mehr Lebensqualität erreichen

Wenn herkömmliche Laxantien bei Opioid-induzierter Obstipation (OIC) keine ausreichende Linderung bringen, reduzieren viele Patienten – trotz schwerer Schmerzen – selbständig die Opioid- Dosis. Dabei könnte die Mehrzahl der Betroffenen von einem peripher wirkenden μ-Opioid-Rezeptor-Antagonist (PAMORA) wie Naloxegol profitieren.

Die OIC unterscheidet sich in ihrer Pathogenese von der gewöhnlichen Obstipation und kann jederzeit unabhängig von Opioid und Dosis auftreten“, erklärte Prof. Dr. Martin Storr, Starnberg. Selbst mit mehreren Laxanzien, die auf den peristaltischen Reflex und die gastrointestinale Sekretion zielen, kann vielen Patienten nur unzureichend geholfen werden. Die Lebensqualität der Betroffenen ist stark eingeschränkt und rechtfertigt einen Behandlungsversuch mit Naloxegol aus der Stoffklasse der PAMORA.

Das pegylierte Naloxon- Derivat blockiert selektiv die peripheren μ-OpioidRezeptoren im Gastrointestinaltrakt und wirkt so einer Verstopfung entgegen.

Aufgrund der Pegylierung passiert Naloxegol praktisch nicht die Blut-Hirn-Schranke und gelangt somit nicht ins zentrale Nervensystem. Die gewünschte analgetische Wirkung der Opioid- Therapie wird somit nicht gestört.

Nach den Daten der zulassungsrelevanten, randomisierten KODIAC-Studien bei Patienten mit OIC und nicht krebsbedingten Schmerzen verkürzte sich mit Einnahme von 1 x tägl. 25 mg Naloxegol (Moventig®) die mediane Zeit bis zum ersten Stuhlgang von 41 Stunden unter Placebo auf 7,6 Stunden. Dabei hatten 67 % der Patienten innerhalb eines Tages einen spontanen Stuhlgang, unter Placebo nur 36 %.

Quelle: Symposium auf dem DGS,„Gestalten statt Verwalten – Moderne Therapieoptionen bei Schmerzpatienten“, März 2017, Frankfurt/M., Veranstalter: Kyowa Kirin GmbH

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