Neue Therapiechance für Patienten mit chronischer Migräne

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 09/2019Seite 63DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 75,05 kB
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Patienten mit chronischer Migräne und wohl auch mit häufiger episodischer Migräne können demnächst von Fremanezumab profitieren: In Studien sorgte die Substanz für eine erhebliche Reduzierung der Zahl der monatlichen Migränetage.

Fremanezumab ist ein humanisierter, monoklonaler Antikörper, der bei s.c. Gabe das Neuropeptid Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) blockiert. CGRP ist in der Entwicklung der Migräne von wesentlicher Bedeutung. Das betrifft unter anderem die Weiterleitung von Schmerzen. CGRP findet sich zum Beispiel im ZNS und dem peripheren Nervensystem.

In den HALO-Studien wurde die Wirksamkeit von Fremanezumab in zwei Dosierungen (einmal monatlich 265 oder einmal dreimonatlich 675 mg) bei Patienten mit chronischer und mit episodischer Migräne untersucht. Bei den Patienten mit chronischer Erkrankung ging die Zahl der monatlichen Migränetage von 10 beziehungsweise 11 Tagen vor Beginn der Behandlung bei 37% und 39% der Patienten um mehr als die Hälfte zurück, während dies im Placeboarm nur bei 25% der Fall war, berichtete PD Dr. Charly Gaul von der Kopfschmerzklinik in Königstein. Bei Patienten mit ähnlich hochfrequenter episodischer Migräne nahm mit dem Antikörper die mittlere Zahl der Migränetage in der Gruppe auf weniger als die Hälfte ab.

Quelle: Symposium “Herausforderungen und Chancen in der Versorgung von chronischen Kopfschmerzen” am 8.03.19 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt am Main. Veranstalter: Teva GmbH

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