Migräne: Neuer Antikörper flexibilisiert die Prophylaxe

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 10/2019Seite 46DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 51,72 kB
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Der kürzlich in Europa zugelassene, subkutan zu injizierende Antikörper Fremanezumab (Ajovy®) ist bei Patienten mit mindestens vier Migränetagen pro Monat angezeigt. In den 12- wöchigen Phase-III-Studien zur episodischen und zur chronischen Migräne war Fremanezumab deutlich wirksamer als Placebo. Die Nebenwirkungen lagen auf Placeboniveau, sie waren meist mild oder moderat bzw. standen nicht mit dem Wirkstoff in Verbindung.

Bereits nach einer Woche reduzierte sich die Zahl der Kopfschmerztage bei Patienten mit chronischer Migräne signifikant. Ab der vierten Woche sprachen die Patienten dann konstant gut auf die Therapie an. Das sei ein Novum in der Migränebehandlung, betonte Dr. Tim Jürgens, Rostock. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, die Dosis sowohl monatlich als auch vierteljährlich zu injizieren. Mit den monatlichen Injektionen (eine Fertigspritze mit 225 mg Wirkstoff) verringerte sich bei chronischer Migräne die Zahl der monatlichen Kopfschmerztage im Vergleich zu den Ausgangswerten um 4,6 Tage. Unter der Quartalsdosis (675 mg Wirkstoff mit drei Fertigspritzen à 225 mg) erreichte die Reduktion 4,3 Tage. Bei episodischer Migräne ging die Zahl der monatlichen Kopfschmerztage um 3,7 Tage (monatliche Dosis) bzw. 3,4 Tage (Quartalsdosis) zurück. Von diesen Patienten profitierten 47,7 % bei monatlichen Injektionen von einer mindestens 50-prozentigen Verringerung der monatlichen Migränetage.

Quelle: Pressekonferenz “Schnell, stark und flexibel: AJOVY® schafft Entscheidungsfreiheit in der spezifischen Migräne-Prophylaxe” am 09.04.2019; Veranstalter: Teva GmbH, Ulm

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