Inhalation mittels Vernebler – vielseitig und sicher

Die Inhalationstherapie ist der direkteste Weg zur Behandlung von Atemwegserkrankungen. Aber leider kann nicht jeder Patient jedes Inhalationssystem korrekt nutzen. Die Anwendungsfehler verhindern die Deposition in der Lunge und beeinträchtigen somit den Therapieerfolg. Mit Verneblern sind Sie auf der sicheren Seite, da als Inhalationstechnik die Ruheatmung des Patienten ausreicht.

Bei der Verwendung von Dosieraerosolen (MDI) ohne Inhalierhilfe oder Trockenpulverinhalatoren (DPI) kommt es in bis zu 70 % der Fälle zu Anwendungsfehlern [1,2]. Dies führt häufig zu lokalen Nebenwirkungen und einem Ausbleiben der erwünschten Wirkung. Beides kann dazu führen, dass der Patient die Therapie eigenständig absetzt [3]. Bei der Verwendung von Verneblern sind kaum Anwendungsfehler möglich, da die natürliche Ruheatmung des Patienten ausreicht. Die Inhalation von Salzlösungen mit einem geeigneten Vernebler kann weitere wichtige Vorteile für Ihre Patienten bieten.

Schutz vor respiratorischen Viren durch Inhalation isotoner Kochsalz­lösung

Viren befallen die Schleimhäute der Atemwege und dringen dort in die Zellen ein. Besonders leichtes Spiel haben sie, wenn der Selbstreinigungsmechanismus – die mukoziliäre Clearance – beeinträchtigt ist, was z. B. häufig auf Patienten mit Atemwegserkrankungen zutrifft. Die Inhalation isotoner Kochsalzlösung kann die Selbstreinigungsfunktion unterstützen und den Abtransport von Viren verbessern. Von der Inhalation isotoner Kochsalzlösung kann jeder profitieren, der unter häufig wiederkehrenden Atemwegsinfekten leidet. Insbesondere sind hier Kinder zu nennen.

Inhalieren mit isotoner Kochsalzlösung kann auch die Mitmenschen schützen

Eine 6-minütige Inhalation mit isotoner Kochsalzlösung reduziert die Abgabe von Bioaerosolen aus der Lunge für die nächsten 6 Stunden um rund 72 % [4, 5]. Die Position der DGP im Zuge der Corona Pandemie lautet daher: „Inhalation von isotoner Kochsalzlösung reduziert die Abgabe von Aerosolen aus der Lunge deutlich“ [6].

Bereits 2007 konstatierte Prof. Dieter Köhler in seiner damaligen Funktion als Präsident der DGP: „Insgesamt ist die Inhalation mit Kochsalz unabhängig von der Art des Krankheitserregers wirksam – und das, ohne Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu verursachen.“ [7].

Um von diesen positiven Effekten profitieren zu können, benötigen Ihre Patienten einen Vernebler. Das Verdampfen von Salzlösungen mittels Kochtopf ist ein Irrtum, der sich hartnäckig hält. Aufgrund der höheren Siedetemperatur des Salzes wird nur Wasser verdampft und das Salz bleibt im Kochtopf zurück. Anstatt einer positiven Wirkung bleibt nur die Gefahr, sich zu verbrühen [8].

Für eine effektive Therapie und gute Therapietreue soll ein Vernebler mit einer hohen Abgaberate an lungengängiger Aerosolmenge gewählt werden (RDDR) [10]. Die Inhalationsgeräte von PARI weisen eine hohe RDDR auf. Mehr erfahren Sie unter: www.pari.com/RDDR

Literatur

  1. van Beerendonk I et al: J Asthma 1998;35(3):273-9
  2. Lavorini F et al: Respir Med 2007
  3. Rootmensen GN et al: J Aerosol Med Pulm Drug Deliv 2010;23(5):323-8
  4. Fliegel J et al: Drug Discovery Today 11, Nr. 1–2, 2006: 51–57, https://doi.org/10.1016/S1359-6446(05)03687-1
  5. Edwards D A: Proc Natl Acad Sci USA 2004; vol 101, no 50:17383 -88
  6. Pfeifer M et al: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1157-9976
  7. https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/einfaches-inhalieren-kann-troepfcheninfektion-effektiv-eindaemmern/
  8. Little et al: CMAJ 2016,188(13)940-949
  9. Voshaar T et al: Pneumologie 2001;55(12):579-86
  10. Walz-Jung H et al: Pneumologie 2018;72:820-832
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