PatienteninformationHerzinsuffizienz behandeln: Nehmen Sie Ihr Herz in die Hand!

Sind Sie oft kurzatmig und erschöpft? Leiden Sie unter geschwollenen Füßen, Herzrasen oder Stechen in der Brust? Dann wird es Zeit, aktiv zu werden und mit einem Arzt zu sprechen. Denn diese Beschwerden können Anzeichen einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) sein und sollten abgeklärt werden.

In Deutschland leiden nach aktuellem Stand etwa vier Millionen Menschen an Herzinsuffizienz. Im Alltag wird diese ernstzunehmende Erkrankung jedoch häufig unterschätzt. Die ersten Anzeichen wirken eher harmlos und werden schnell mal als „normale Begleiterscheinungen des Älterwerdens“ fehlinterpretiert. Doch Vorsicht: Ohne passende Therapie verschlimmern sich die Beschwerden immer weiter. Man sollte sie daher beim nächsten Arztbesuch unbedingt ansprechen. Denn je früher der Verdacht abgeklärt wird, desto eher lässt sich das Fortschreiten der Herzinsuffizienz bremsen bzw. kontrollieren. Der Hausarzt ist die richtige Anlaufstelle, um über die Symptome zu berichten. Mithilfe von Untersuchungen wie etwa dem Elektrokardiogramm (EKG), Herz-Ultraschall (Echokardiographie) bzw. einer Computer- oder Magnetresonanz-Tomographie (CT oder MRT) ist die Herzinsuffizienz schnell feststellbar. Mit der richtigen, auf Sie abgestimmten Therapie kann trotz der Erkrankung eine aktive Teilnahme am Leben möglich werden.

Therapieanpassung für ein beschwerdefreies Leben

Haben Sie anhaltende Beschwerden, obwohl Sie bereits eine Herzinsuffizienz-Therapie erhalten? Damit sind Sie kein Einzelfall; die gleichen Erfahrungen machte auch Dagmar B. Sie fühlte sich trotz der Behandlung müde, hatte Probleme beim Treppensteigen und kämpfte nachts mit Atemnot. „So kann es nicht weitergehen“, beschloss sie, informierte sich im Internet und besprach die Symptome mit ihrem Arzt, der daraufhin die Therapie an ihre Bedürfnisse anpasste. „Seitdem geht’s mir endlich besser. Ich kann aktiver sein und tue mehr Dinge, die mir Spaß machen. Kurzum: Ich habe wieder mehr vom Leben“, freut sich Dagmar B. Der beste Tipp, den sie Menschen mit Herzinsuffizienz in der gleichen Situation geben kann, ist daher: Eigenverantwortung übernehmen und das Thema beim Arzt aktiv ansprechen – denn eine Umstellung der Therapie kann eine Linderung der Symptome bewirken und wieder mehr Vitalität schenken.

Symptome auf einen Blick

  • Kurzatmigkeit
  • Geschwollene Füße
  • Erschöpfung und geringere Leistungsfähigkeit
  • Herzrasen und Herzstolpern
  • Herzstechen

Sind Ihnen diese Symptome vertraut, sollten Sie zeitnah einen Arzt aufsuchen. Einen ersten Anhaltspunkt bzw. eine gute Grundlage für das Arztgespräch bietet der Herzinsuffizienz-Test, der im Internet durchführbar ist (www.ratgeber-herz-insuffizienz.de/erkennen#symptome).

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Therapie richtet sich nach der Art der Herzinsuffizienz (Linksherzinsuffizienz, Rechtsherzinsuffizienz oder globale Herzinsuffizienz). Neben der wichtigen medikamentösen Behandlung können auch nicht medikamentöse Ansätze wie körperliches Training oder eine Modifikation des Lebensstils zur Besserung beitragen. Weitere Optionen sind operative Eingriffe wie der Einsatz eines Herzschrittmachers sowie die Behandlung einer bestehenden Grunderkrankung, z. B. Diabetes mellitus.

Prinzipiell verläuft die medikamentöse Therapie stufenförmig und kann angepasst werden, sofern die momentane Einstellung nicht zur erhofften Linderung der Symptome führt.

Je nach Form der Herzinsuffizienz stehen unterschiedliche medikamentöse Therapien zur Verfügung. Keinesfalls sollte man neu auftretende oder unter der Behandlung immer noch vorhandene Symptome auf die leichte Schulter nehmen, sondern frühzeitig das Gespräch mit dem Arzt suchen.

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