DiabetesDiabetes im Griff mit rtCGM

Systeme zur kontinuierlichen Gewebeglukosemessung (rtCGM) ermöglichen nicht nur eine Optimierung des Diabetesmanagements. Die moderne Technologie kann auch viele Wünsche der Patienten an ihre Behandlung bedienen.

rtCGM: Unterstützung bei Diabetes in der Schwangerschaft

Frauen mit Diabetes sind bei der Kinderplanung mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Um Komplikationen möglichst zu vermeiden, ist laut G-BA bei werdenden Müttern eine Optimierung der Glukosewerte anzustreben [1]. Hierbei kann ein System zur kontinuierlichen Gewebeglukosemessung in Echtzeit (rtCGM) wie das Dexcom G6 Unterstützung bieten. Durch das Teilen der Werte, z. B. mit Angehörigen, über die Share-Funktion [2], kann der HbA1C-Wert gesenkt und die Zeit über 180 mg/dl (10 mmol/l) reduziert werden [3]. Erwachsene können es offiziell an Bauch und Oberarm-Rückseite tragen, auch Frauen während der Schwangerschaft. Dies kann für sie in dieser ohnehin herausfordernden Zeit ein Mehr an Komfort bedeuten. Fordern Sie die neue Broschüre zum Thema Schwangerschaft und Diabetes für Ihre Patientinnen unter de.info@dexcom.com an.

Optimiertes Diabetesmanagement mittels rtCGM-Technologie

Immer mehr Patienten und Ärzte machen die Erfahrung, dass sich das Diabetesmanagement mit Hilfe neuer Technologien optimieren lässt. Die kontinuierliche Gewebeglukosemessung (CGM, Continuous Glucose Monitoring) hat sich als vorteilhaft erwiesen bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes, die eine intensive Insulintherapie durchführen [4]. Ziel einer aktuellen Studie mit dem rtCGM-System (rt = real time) Dexcom G6 war die Bestimmung der Wirksamkeit von CGM bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes gegenüber herkömmlicher Blutzucker-Selbstmessung (SMBG), die nur mit Basalinsulin, 1 oder 2 täglichen Injektionen von lang- oder mittelwirkendem Basalinsulin, ohne prandiales Insulin, in der hausärztlichen Praxis behandelt werden [5]. Das System misst mit einem Sensor kontinuierlich die Gewebeglukose in der Interstitialflüssigkeit. Der Wert wird automatisch alle 5 Minuten an ein Empfangsgerät oder Smartphone [6] gesendet. Die kontinuierliche Glukoseüberwachung führte nach acht Monaten zu signifikant niedrigeren mittleren HbA1c-Werten (9,1 % auf 8,0 % vs. SMBG 9 % auf 8,4 %). Die mittlere Zeit im Zielbereich von 70 bis 180 mg/dl (3,9 bis 10,0 mmol/l) verlängerte sich von je 40% in der CGM-Gruppe auf 59% und in der Kontrollgruppe auf 43% [5]. Um stetig mehr Patienten unkomplizierter versorgen zu können, schließt Dexcom mit immer mehr Krankenkassen Verträge zur vereinfachten Versorgung.

Diabetes: Was erhoffen sich Patienten von ihrer Behandlung?

Smarte Technologien im Diabetesmanagement verändern auch den Behandlungsalltag. Eine neue Umfrage fragt nach Patientenerwartungen [7]. Auffällig: Immer noch kontrollieren 62 Prozent der befragten Patienten mit Diabetes Typ-2 ihre Werte per „Piks“. Dabei möchte über die Hälfte ein Ende des Fingerstechens, was einhergeht mit gewünschten geringeren Kosten für Teststreifen. Für Teilnehmer mit Diabetes Typ-1 stehen der stetige Überblick über den Glukoseverlauf, Warn- und Alarmoptionen sowie nachts entspannter schlafen können, im Vordergrund.

Mit rtCGM mehr Lebensqualität

Unabhängig vom Diabetestyp ist für jeweils ein Drittel der Menschen wichtig, mit ihrer Behandlung mehr Gelassenheit im Alltag durch genaue Messwerte zu erreichen [7]. Hier können CGM-Systeme (Continuous Glucose Monitoring) eine langfristige Senkung des HbA1c-Wertes und die Verbesserung der Glukoseeinstellung bei Patienten mit Diabetes Typ-1 erreichen [8]. Bei beiden Diabetestypen erzielte die 12-wöchige Anwendung des rtCGM-Systems Dexcom G6 (rt = real time) eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität [9]. Die digitalen Systeme bieten Warnungen sowie Trendpfeile, die als vorausschauende Informationen die Wahrnehmung des Anwenders unter-stützen können. Das Unternehmen schließt mit immer mehr Krankenkassen Verträge zur vereinfachten Verordnung des Dexcom G6. Mehr dazu unter: www.dexcom.com/erstattung

Literatur und Quellen:

  1. G-BA Beschluss 21. Änderung der DMP-Anforderungen-Richtlinie: Änderung Anlage 7 DMP Diabetes mellitus Typ 1. 16.01.2020
  2. Liste kompatibler Geräte: www.dexcom.com/compatibility. Zur Übertragung von Daten ist eine Internetverbindung und zum Folgen die Verwendung der Follow-App erforderlich
  3. Polsky S et al: PLoS One 2020;15(4)
  4. Beck RW et al: Ann Int Med. 2017 Sep 19; 167(6):365-374
  5. Martens T et al: JAMA. 2021 Jun 8;325(22):2262-2272
  6. Liste kompatibler Geräte: www.dexcom.com/compatibility
  7. Online-Umfrage von Bilendi im Auftrag von Dexcom, Stichprobe: 500 Personen mit Diabetes ab 18 Jahren, 15.–28.07.2021
  8. Šoupal J et al: DiabetesCare. 2020 Jan;43(1):37-43
  9. Gilbert TR et al: Diab Tech & Therapeutics. 2021;23(S1):35-39

LBL021225Rev001, LBL022070Rev001, LBL022270Rev001

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