Industrie + ForschungSucht: Netzwerke helfen bei der Versorgung

Viele Drogenabhängige fallen an den Schnittstellen zwischen mehreren Therapieeinrichtungen aus dem Behandlungsplan, das beklagte Stephan Walcher, Suchtmediziner in München. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, diese Versorgungslücken zu schließen.

Drogensucht und ganz besonders Opiatabhängigkeit sei eine chronische Erkrankung, die häufige Wechsel zwischen einzelnen Teilen des Behandlungssystems erfordert, vom stationären in den ambulanten Bereich, zwischen verschiedenen ambulanten Einrichtungen oder von der Haftanstalt in die Betreuung. Es sei erschreckend, dass zwischen 30 und 40% aller Drogentoten an den Nahtstellen mehrerer Therapiesysteme gescheitert sind.

„Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir diese Gaps überbrücken“, betonte Walcher. Wie sich diese Therapieübergänge verbessern lassen, schilderte Dr. Hans Haltmayer, Wien, am Beispiel der Wiener Sucht- und Drogenkoordination SDW. Nach regelmäßigen Bedarfserhebungen werden individuelle Behandlungspläne erarbeitet, welche die Gesamtbetreuung der Patienten (bio-psycho-sozial) abdecken. Sog. Ad-hoc-Maßnahmen (Tageszentrum, Notschlafstelle, Ambulatorium) sorgen für rasche unbürokratische Hilfe zur Überbrückung der unmittelbaren Notlage.

Quelle: Satelliten-Symposium von Hexal: „MIND THE GAP! Mit Netzwerken gegen Versorgungslücken, 30.6.17 in München

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