STIKO empfiehlt Pertussis-Impfung in der Schwangerschaft

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt nun die Pertussis-Impfung mit einem Tdap-Kombinationsimpfstoff in der Schwangerschaft [1]. Die Impfung gegen Pertussis soll schwangeren Frauen zu Beginn des 3. Trimenons verabreicht werden. Dafür können die Impfstoffe Boostrix und Boostrix Polio laut Fachinformation eingesetzt werden – basierend auf prospektiven Sicherheitsdaten bei knapp 800 Schwangeren sowie Daten aus drei Studien zur Wirksamkeit gegen Pertussis bei Säuglingen unter drei Monaten nach Impfung der Mütter [1,2,3].

Die Impfung soll unabhängig vom Abstand zu vorher verabreichten Pertussis-Impfungen und in jeder Schwangerschaft erfolgen. Bei erhöhter Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt wird empfohlen, die Impfung ins 2. Trimenon vorzuziehen. Ziel ist es, die Erkrankungen, Hospitalisierungen und Todesfälle durch die hochansteckende Infektion mit Bordetella pertussis bei Neugeborenen und Säuglingen zu reduzieren, die selbst noch nicht geimpft werden können [1].

Die STIKO begründet diesen Schritt mit der immer noch beträchtlichen Anzahl an Pertussis-Erkrankungen jedes Jahr – trotz hoher Impfquoten bei Kindern. In acht Originalstudien, vier Kohorten- und vier Fall-Kontroll-Studien wurden die Impfeffektivität und die Sicherheit der maternalen Pertussis-Impfung ausgewertet [1].

Die positive Bewertung der STIKO für die Pertussis-Impfung in der Schwangerschaft unterstreicht die besonders gute Wirksamkeit und Sicherheit. Studien ergeben eine Effektivität der Impfung zur Verhinderung von Keuchhusten bei Säuglingen im Alter von ≤ 2 bzw. ≤ 3 Monaten von 69 bis 93 Prozent [1].

 

Literatur:

1. Epidemiologisches Bulletin 13/2020, erschienen am 26. März 2020

2. Fachinformation Boostrix, Stand August 2019

3. Fachinformation Boostrix Polio, Stand Februar 2019

4. Petousis-Harris H et al: BMJ Open 2016; 6:e010911

Quelle: Nach einer Pressemitteilung von GSK

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