Opioide bei SeniorenSchmerztherapie an das Alter anpassen

Obstipation bei der Einnahme von Opioiden ist ein häufiges und nicht zu vernachlässigendes Problem. Sie kann zum Therapieabbruch führen oder auch die Wirkung oral eingenommener Begleitmedikamente behindern.

Das dual wirksame Analgetikum Tapentadol (Palexia®) hat nur einen marginalen Effekt auf die Darmfunktion [1] und kann älteren Schmerzpatienten die lästige Obstipation weitgehend ersparen, erläuterte Dr. Dietmar Wulfert, Geriater aus Herten. Zudem sei gerade bei älteren Schmerzpatienten angesichts der häufigen Komorbiditäten ein Cytochrom-neutrales Schmerzmedikament wünschenswert, zu denen auch Tapentadol gehört.

Tapentadol retard (Palexia®) verfügt trotz einer vergleichsweise geringen Aktivität am µ-Opioidrezeptor aufgrund seines dualen Wirkmechanismus über eine hohe analgetische Potenz. Dies ermöglicht bei geriatrischen Patienten, bei denen eine vollständige Schmerzfreiheit oft kein realistisches Ziel ist, den Weg in eine multimodale, gut verträgliche Schmerztherapie, die auch Bewegung wie etwa Physiotherapie beinhaltet.

Mobilität unterstützt die medikamentösen Behandlungsmaßnahmen. Damit könne die Lebensqualität der Patienten verbessert und Selbständigkeit und soziale Integration der Senioren erhalten werden.

Quelle: Veranstaltung “Individuelles Management chronischer Schmerzpatienten.” Dt. Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt, 07.03.19. Veranstalter: Grünenthal

Literatur: 1. Überall MA et al: DGS 2018, Mannheim, Poster P11.04

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