Industrie + ForschungSchlaganfall: Ergebnisse der AVERROES-Studie

Die AVERROES-Studie (Apixaban VERsus acetylsalicylic acid to pRevent strOkES) untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit von Apixaban gegenüber Acetylsalicylsäure (ASS) bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, die nach Beurteilung der behandelnden Ärzte für eine VKATherapie ungeeignet waren [1].

Apixaban (5 mg zweimal täglich bzw. 2,5 mg zweimal täglich bei ausgewählten Patienten) war ASS (81-324 mg) in der AVERROES-Studie hinsichtlich des primären Endpunktes, der Verhinderung von Schlaganfällen oder systemischen Embolien, statistisch signifikant überlegen (HR 0,45; 95 Prozent-KI: 0,32-0,62; p<0,001). Die relative Risikoreduktion für Apixaban gegenüber ASS lag bei 55 Prozent (Intention-to-treat-Analyse). Die Inzidenz von schweren Blutungen, darunter auch tödliche und intrakranielle Blutungen (sekundäre Endpunkte, Intention-to-treat-Analyse), war unter Apixaban vergleichbar zu ASS [1].

Die AVERROES-Studie wurde vom unabhängigen Data and Safety Monitoring Committee nach eindeutiger Evidenz für eine Verringerung des Auftretens von Schlaganfällen oder systemischen Embolien unter Apixaban vorzeitig beendet. Ausführliche Informationen zur AVERROES-Studie in der entsprechenden Fachliteratur.

Quelle : Nach einer Presseinformation der Firmen BMS und Pfizer Deutschland GmbH

Literatur

  • 1 Connolly SJ et al: Apixaban in Patients with Atrial Fibrillation. N Engl J Med 2011; 364:806-817

  • 2 Eliquis® Fachinformation 5 mg, 2,5 mg; Stand Januar 2016

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