Industrie + ForschungImmunprophylaxe statt Langzeitantibiose

In der neuen S3-Leitlinie Harnwegsinfektionen wird nun auch zur Vorbeugung von Rezidiven Stellung bezogen: Immunprophylaxe hat den Vorrang vor Langzeitantibiose.

Als Alternative zur Langzeitantibiose bei rezidivierenden bakteriellen Harnwegsinfektionen hat sich die Immunprophylaxe mit StroVac® bewährt. Die Impfung entfaltet ihre Wirkung auf immunologischem Weg. Bakterielle Resistenzplasmide haben darauf keinen Einfluss.

Die Impfung mit StroVac® richtet sich gegen 6 verschiedene uropathogene Stämme von E. coli sowie gegen Proteus mirabilis, Klebsiella pneumoniae, Enterococcus faecalis sowie Morganella morganii. Damit werden 85 % aller typischen Erreger von Harnwegsinfektionen erfasst. Die Grundimmunisierung erfolgt durch jeweils drei i.m. Injektionen innerhalb von vier Wochen. Nach ungefähr 12 Monaten sollte eine Auffrischimpfung mit Booster-StroVac® erfolgen. Weitere Booster sind nach klinischem Bedarf möglich.

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit von StroVac® ist durch insgesamt acht klinische Prüfungen und vier Anwendungsbeobachtungen an 3.332 Patienten dokumentiert: Je nach Studie senkt die Immunisierung die Rezidivrate um 50 bis 80%. Und die Zahl der Patienten, die im Studienverlauf infektfrei waren, liegt zwischen 60 und 89 %, in einer Subgruppe mit rezidivierenden Harnwegsinfektionen sogar bei 95 %.

Quelle: Nach einer Pressemitteilung von Strathmann

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