Iberis-amara-Kombination schützt Magen und Darm

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) kommen meist bei Schmerzen und Ent- zündungen unterschiedlicher Genese zum Einsatz. Häufig werden sie zusammen mit einem Protonenpumpenhemmer (PPI) verordnet: Die säurehemmenden Mittel sollen dabei vor Läsionen des Magen-Darm-Trakts bewahren.

Eine aktuelle In-vivo-Studie hat nun untersucht, ob die Iberis-amara-Kombination (Iberogast®, STW5) eine vergleichbare Schutzwirkung entfalten kann. Für die Studie wurde eine Gruppe Ratten über einen Zeitraum von sechs Tagen mit dem NSAR Diclofenac be handelt. Zwei weitere Gruppen erhielten zusätzlich den Protonenpumpenhemmer Omeprazol oder die Iberis-amara-Kombination als Magen- und Darmschutz. Tiere einer Kontrollgruppe blieben vollständig unbehandelt. Anschließend wurden Magen und Duodenum der Tiere auf Läsionen untersucht und verschiedene Entzündungsmediatoren bestimmt.

Es zeigte sich, dass Diclofenac zu einer offensichtlichen Schädigung der Mukosa und Submukosa im Magen geführt hatte. Zusätzlich zeigten biochemische Assays einen deutlichen Anstieg der proinflammatorischen Mediatoren IL-1β und TNF-α im Gewebe von Magen und Zwölffingerdarm. Die Gabe von PPI und STW5 hatte den Magen nahezu gleichermaßen gut vor Schädigungen bewahren können. Hier waren nur leichte Ödeme der Submukosa festzustellen. Bei Behandlung mit STW5 wiesen große Teile des Gewebes keine histologischen Veränderungen auf.

Im Duodenum konnte die Iberis-amara-Kombination die Schleimhaut besser schützen als das PPI. Während unter der Kombination Diclofenac/Omeprazol noch leichte Veränderungen in der Lamina Propria zu erkennen waren, wies das Gewebe bei gleichzeitiger Behandlung mit Diclofenac und STW5 kaum histologische Auffälligkeiten auf. Auch dem Anstieg von IL-1β und TNF-α konnten beide Prüfsubstanzen im Gastroduodenal-Gewebe entgegenwirken.

Die Ergebnisse der In-vivo-Studie legen nahe: Bei einer Behandlung mit NSAR sollte der gleichzeitige Einsatz von STW5 in Betracht gezogen werden. STW5 zeigt gegenüber Omeprazol ein überlegenes Potential, den Gastrointestinaltrakt vor NSAR-induzierten Läsionen zu schützen.

Quelle: Nach einer Presseinformation von Bayer Vital

Literatur:

1. Khayyal MT et al: World J Gastro- enterol 2019 25(39): 5926-5935

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