Industrie + ForschungHyposensibilisierung bei Neurodermitis

Früher galt der Einsatz einer spezifischen Immuntherapie bei Neurodermitis als umstritten. Inzwischen belegen Studien, dass die subkutane Immuntherapie (SCIT) zur Hyposensibilisierung von Allergiepatienten, die gleichzeitig an Neurodermitis leiden, sicher und wirksam sein kann.

Prof. Natalia Novak aus Bonn fasste die Ergebnisse mehrerer Studien aus den vergangenen Jahren zur Sicherheit und Wirksamkeit einer Hyposensibilisierung von Neurodermitikern mit depigmentierten Allergoiden von Leti zusammen [1]. So wurde in einer der größten placebokontrollierten Untersuchungen ihrer Art ein depigmentiertes Allergoid aus Hausstaubmilben an 168 Patienten in 21 deutschen Standorten erprobt [2]. In der Subgruppe von Patienten mit einer besonders schweren AD verringerte sich die anhand des Severity Scoring of Atopic Dermatitis (SCORAD)-Wertes bestimmte Krankheitslast signifikant von Anfangswerten über 50 um durchschnittlich 18 Prozent (p = 0,02), ohne dass Nebenwirkungen häufiger auftraten.

Ähnlich gute Ergebnisse hatte die gleiche Arbeitsgruppe zuvor bereits in einer offenen Pilotstudie erzielt [3]: 25 Patienten mit atopischer Dermatitis und IgE-vermittelter Sensibilisierung gegen Hausstaubmilben erhielten für ein halbes Jahr Depigoid®-Milben-Mix. Binnen nur vier Wochen hatten sich dabei sowohl der SCORAD als auch mehrere Laborparameter eindeutig verbessert.

Quelle: Symposium beim Kongress der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) in Wien 2016, unterstützt von der Firma Leti

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