Industrie + ForschungEisenmangel beeinflusst Lebensqualität und Mortalitätsrate

Bei Eisenmangel, da waren sich die Teilnehmer der 3. European Iron Academy einig, handelt es sich um die häufigste ernährungsbedingte Erkrankung weltweit und die Hauptursache für eine Anämie. Ursachen eines Eisenmangels können eine streng vegetarische Diät, Blutverluste, aber auch entzündliche oder tumoröse Prozesse sein. Symptome des Eisenmangels sind vielfältig und können sich u.a. in Müdigkeit, Kopfschmerzen oder erhöhter Infektneigung zeigen. Eisenmangel kommt bei vielen Erkrankungen vor und zeigt Korrelationen zur Häufigkeit an Klinikaufenthalten, der Lebensqualität und der Mortalitätsrate. Zirka 50 Prozent der herzinsuffizienten Patienten haben einen Eisenmangel, erläuterte Prof. Anker. Dieser wird vielfach übersehen oder nicht ausreichend behandelt. Die Früherkennung eines Eisenmangels ist für alle Patienten mit Herzinsuffizienz im Hinblick auf die Prognose unbedingt zu empfehlen. Auch bei etwa 60 Prozent der Patienten mit chron. Nierenerkrankung und bei bis zu 75 Prozent der Patienten mit chroni- schen Darmerkrankungen findet sich ein Eisen-mangel so Prof. Macdougall und Dr. Keshav. Die europäischen Leitlinien raten zur Bestimmung der Ferritin- und Transferrin-Sättigung insbesondere bei herzinsuffizienten Patienten. Bei Ferritin-Werten < 100 μg/L oder bei Ferritin-Werten zwischen 100 – 299 μg/l und TSAT-Werten < 20 Prozent empfehlen die ESC-Leitlinien 2016 eine intravenöse Gabe z.B. von Eisencarboxymaltose (Vifor®).

Quelle: Daten und Informationsmaterial der 3. Jahresveranstaltung der European Iron Academy, unterstützt von Vifor Pharma GmbH

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