Industrie + ForschungARNI: Nicht-Diabetiker profitieren besonders

Zur Behandlung von Patienten mit symptomatischer chronischer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) wurde Anfang des Jahres die Kombination aus dem Angiotensin-Rezeptorblocker Valsartan und dem Neprilysin-Inhibitor Sacubitril (ARNI) eingeführt und wenige Monate danach bereits in die europäischen Leitlinien aufgenommen.

In die PARADIGM-HF-Studie wurden 8.442 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (NYHA-Klassen II-IV) eingeschlossen und entweder mit Sacubitril/Valsartan (Entresto®) oder dem ACE-Hemmer Enalapril behandelt. Die Ergebnisse zeigten, dass der ARNI kardiovaskulär bedingte Todesfälle und Hospitalisierungen aufgrund einer progredienten Herzinsuffizienz im Vergleich zum ACE-Hemmer signifikant um 20 Prozent reduzierte, berichtete Prof. Cemil Özcelik, Recklinghausen. Weniger Patienten brachen unter der Prüfmedikation die Behandlung aufgrund von unerwünschten Ereignissen ab, in der Sacubitril/Valsartan-Gruppe wurden häufiger Hypotonien und nicht schwerwiegende Angioödeme, aber seltener Nierenfunktionsstörungen, Hyperkaliämien und Husten beobachtet.

Die Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan habe einen positiven Einfluss auf das natriuretische Peptidsystem und damit auf das Herz, so Özcelik. Die aktuellen Leitlinien der ESC vergaben Empfehlungsgrad Klasse 1 für den ARNI und raten dazu, Patienten, die unter der Behandlung mit ACE-Hemmern oder AT1-Blockern weiterhin eine symptomatische HFrEF zeigen, auf Sacubitril/Valsartan umzustellen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) attestierte dem Herzmedikament einen Zusatznutzen für alle Patienten in der zugelassenen Indikation. Dieser Zusatznutzen wird für die Mehrheit der Patienten als "beträchtlich", für Diabetiker als "gering" bewertet.

Quelle: Pressekonferenz "Ein Jahr Entresto®: Wissenschaftliche und praktische Aspekte im Dialog", veranstaltet von Novartis am 7. Oktober 2016 anlässlich der DGK Herztage in Berlin.

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