SuchtJahrbuch Sucht: Trotz Rückgang keine Entwarnung

Obwohl die Deutschen 2016 weniger Tabakprodukte geraucht und Alkohol getrunken haben, ist der Konsum nach wie vor hoch. Das geht aus dem neuen Jahrbuch Sucht hervor.

Berlin. Der Konsum von Tabak, Alkohol und illegalen Drogen ist in Deutschland nach wie vor zu groß. Das geht aus dem neuen Jahrbuch Sucht hervor, das am Mittwoch (28. März) in Berlin vorgestellt wurde. Der Verbrauch von Tabakwaren ist demnach 2017 leicht um rund ein Prozent gestiegen. Die Zunahme ging vor allem auf das Konto von Pfeifentabak. Der Konsum stieg hier um mehr als ein Viertel auf 3.245 Tonnen (28,7 Prozent), während der Verbrauch von Zigaretten und Zigarillos um rund sieben Prozent zurückging.

Beim Alkohol sank der Konsum nach den jüngsten Zahlen für 2016 leicht um rund ein Prozent. In Deutschland werde aber weiterhin viel zu viel getrunken, heißt es im Jahrbuch. Der Gesamtverbrauch an alkoholischen Getränken lag 2016 im Schnitt bei 133,8 Liter pro Kopf. Das entspricht einer gut gefüllten Badewanne. Gemessen in reinem Alkohol pro Kopf entfielen fünf Liter auf Bier, 2,3 Liter auf Wein, 1,8 Liter auf Spirituosen und 0,4 Liter auf Schaumwein. Zusammen ergibt diese Menge einen vollen Eimer.

Bei den illegalen Drogen bleibt Cannabis auf einem Spitzenplatz. Nach den jüngsten Zahlen für 2015 haben rund sieben Prozent der 12- bis 17-jährigen Teenager und sechs Prozent der 18- bis 64-jährigen Erwachsenen in einem Jahr Joints geraucht. Insgesamt sei damit innerhalb der vergangenen 25 Jahre ein zunehmender Trend zu verzeichnen, heißt es im Jahrbuch.

Quelle: dpa

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